Fulda. „Die stillgelegte Zeche und Kokerei Zollverein in Essen soll uns ein Beispiel geben“, so Fuldas Stadtbaurätin Cornelia Zuschke zur Vorbereitung des diesjährigen Städtebauvortrages im Rahmen der Baumesse. Die Zeche ist heute ein Industriedenkmal und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie bildet ein zentrales Objekt des Projekts „Kulturhauptstadt Ruhr“. „Wir sehen hier wie eine Arbeitsstätte der vergangenen Industrialisierung, welche nun als Event-Location und Zentrum der Kreativität genutzt wird“, so Zuschke.
Dieses Denken über Grenzen hinweg möchte sie als Grundlage für das diesjährige Fachseminar „Städtebau / Kunst“ nutzen. Als Referent hat Dipl.-Ing. und Landschaftsarchitekt sowie Geschäftsführer der Planungsgruppe Oberhausen, Harald Fritz, zugesagt.
Der Fachvortrag findet am 26. März 2010, um 19.00 Uhr im Fürstensaal des Stadtschlosses statt.
Eingeladen sind neben den Architekten und Planern der Region alle, die sich für städtebauliche Themen, neuer Nutzungskonzepte und die Innenstadtentwicklung interessieren.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Mitglieder der Architektenkammer werden für die Teilnahme zwei Fortbildungspunkte gewährt. (hm)