Fulda. 22 junge Menschen wurden durch die Katholische Jugend im Bistum Fulda (KJF) in diesem Jahr zu Jugendgruppenleitern nach Juleica-Standards ausgebildet. An zwei Wochenenden im Januar und Februar kamen Ministrantenleiter, Jugendbetreuer und Zeltlagerteamer aus insgesamt 11 verschiedenen Pfarreien des Bistums Fulda zusammen, um für ihr Ehrenamt eine qualifizierte Ausbildung zu bekommen. Ein erfahrenes Team begleitete gemeinsam mit KJF-Referent Markus Goldbach und KJF-Präses Florian Böth die Kurse.
Die Teilnehmer wurden mit verschiedenen Kompetenzen vertraut gemacht, die man als Jugendleiter mitbringen muss. Was muss ich im Alltag als Leiter einer Gruppenstunde oder eines Zeltlagers unbedingt zur Hand haben? Wie wird eine gute Gruppenstunde vorbereitet und durchgeführt? Wie beurteilt man Rollen in der Gruppe und auf welche Weise sollte ich als Leiter in Konfliktsituationen reagieren? Wie kann ich mit verhaltensauffälligen Kindern umgehen? Diese und viele weitere Fragen wurden gemeinsam bearbeitet.
Weiterhin erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die wichtigsten Rechtsfragen wie Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz und Sexualstrafrecht. Neben der Theorie kam auch die Praxis nicht zu kurz. So lernten die angehenden Jugendleiter durch eigenes Ausprobieren zahlreiche Spiele und Ideen kennen, die sie in ihren Gruppenstunden vor Ort direkt anwenden können.
Die Jugendleiter sollen eine kompetente pädagogische, rechtliche und praktische Ausbildung bekommen. Darüber hinaus ist aber auch Ziel der KJF, die jungen Menschen für das Leben und Bezeugen des eigenen christlichen Glaubens fit zu machen. Aus diesem Grund sind Ministrantenarbeit und missionarische Jugendarbeit Zusatzschwerpunkte der Kurse.
Auch für 2011 wird es wieder zwei Wochenend-Termine für die Gruppenleiterausbildung der KJF geben. Die Wochenenden sind nur im Doppelpack buchbar und bieten Jugendlichen ab 16 Jahren eine Grundausbildung, die zum Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica) berechtigt. Infos und Termine werden auf www.kjf-fulda.de veröffentlicht oder können in der KJF-Diözesanstelle erfragt werden, Tel. 0661/87-367.



