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35 qm zusätzlicher Raum für die Schulkinder der ABC-Land Schule in Maberzell

Fulda. (hm) Sichtlich erfreut zeigt sich Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Wolfgang Dippel als er offiziell einen Raum im Obergeschoss des Bürgerhauses Maberzell den Kindern der ABC-Land Schule für deren Betreuung übergeben konnte. „Wir haben lange überlegt, wie wir das Raumproblem lösen können. Die Vormittags- und Mittagsbetreuung in der ABC-Land Schule sollte in ansprechenden Räumen angeboten werden, uns fehlte nur ein geeigneter Platz in der Schule. Die Schule selbst platzt aus allen Nähten und da kam das Angebot des Ortsvorstehers gerade recht“, so Dippel.

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Raum im Bürgerhaus nun zum tollen und toben genutzt

Dieter Klüh, Ortsvorsteher aus Maberzell, erklärte sich bereit, den vorher ab und zu als Sitzungszimmer genutzten Raum im Obergeschoss des Bürgerhauses für die vor- und mittagliche Betreuung der Schulkinder zur Verfügung zu stellen. “Dies ist und war uns eine Herzensangelegenheit. Als wir von den Raumproblemen in der benachbarten Grundschule gehört haben, war unser Handeln nicht weit. Es geht doch hier um unsere Kinder“, gibt Klüh zu Bedenken.

„Das dies jetzt alles so schnell und unkompliziert ging – ein Segen für uns und unsere Kinder“, meint Schulrektorin Martina Fischer über die schnelle Einigung. Seit Schulbeginn kommen ca. 20 Kinder in den Genuss des Angebots. Das Warten auf Bus und Eltern macht so in der Betreuung von Pädagogen besonders viel Spaß, erklärt die kleine Sara dem Bürgermeister.

Örtliche Zusammenarbeit und Hilfe begeistert

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Dippel bewertet diese tolle Zusammenarbeit als einen weiteren Beweis des örtlichen Zusammenhalts. „Der Eine kann dem Anderen helfen. Hier sehen wir wieder einen Beweis, was örtliche Verbundenheit leisten kann“.  Der Vorteil dieser Lösung sieht Dippel nicht nur in der Lösung des Raumproblems. Nein: Nun gibt es noch eine Stärkung des Austausches zwischen politischer Gemeinde und der Grundschule. Martina Fischer bestätigt diese Ansicht und zählt bereitwillig  Gemeinsamkeiten auf. „Wir wollen den Treppenaufgang zu dem Betreuungsraum zusammen mit dem Ortsvorsteher verschönern“, lacht Fischer. Maberzells Ortsvorsteher Klüh zeigte sich begeistert, von den frischen und kindgerechten Ideen der Rektorin und will deren Vorschläge überdenken.

Drei Stunden des kindgerechten Miteinanders

Martina Fischer verband die „Einweihung“ der Betreuungsräume mit einer kurzen Vorstellung des Betreuungskonzepts. Zwei Betreuungskräfte stehen den Schulkindern abwechselnd von 08.05 Uhr bis 13.30 Uhr zur Verfügung. Dies bedeutet, dass Betreuung sowohl vor dem Unterricht, als auch nach dem Unterricht stattfindet.  „Die Kinder haben unterschiedlich Schulbeginn und Schulschluss und so haben die, die nicht sofort abgeholt werden einen festen Anlaufpunkt in Wurfweite der Schule“, führt Fischer an. Mit den beiden Betreuerinnen Rothmann und Schwab konnten gute Kräfte gewonnen werden, die auch in der Maberzeller Elternschaft verwurzelt sind. Neben Spielen, tollen und toben werden auch die Hausaufgaben zusammen gemacht.  Der kleinen Sara gefällt diese Betreuung im Bürgerhaus gut. „Ich hätte manchmal sogar meinen Bus nach Trätzhof verpasst, wenn mir Frau Rothmann nicht die Uhr gezeigt hätte“.

Für Fischer ist diese Zusammenarbeit ein weiterer Baustein des gegenseitigen Partizipierens. „Wir arbeiten schon lange Hand in Hand. So nutzt die Schule z. B. den großen Veranstaltungsraum mit neuer Bühne für die Theater-AG sowie für Einschulungsfeiern oder Schulfeste. Sie lobte das gute Miteinander mit dem Ortsbeirat und hier besonders Ortsvorsteher Klüh.

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