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Feierstunde für Jubilare: Landrat Marx würdigt herausragende Leistungen und große Fortbildungsbereitschaft

090805_jubilaeumVogelsbergkreis. 125 Dienstjahre standen im Mittelpunkt einer Feierstunde im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Lauterbach. Rolf-Georg Jörg, Ulrike Klein, Sabine Pontow-Sterz, Friederike Hett und Annette Feldpusch konnten am 1. August auf ihr 25-jähriges Dienstjubiläum zurückblicken. Landrat Marx lobte die fünf Dienstjubilare ausnahmslos für ihre sachkundige, leistungsstarke Verwaltungsarbeit. Fachliche Kompetenz, persönliche Tatkraft und die Bereitschaft, sich immer wieder auch neuen Anforderungen zu stellen, bezeichnete er als unverzichtbare Grundlagen für eine moderne, erfolgreich arbeitende Verwaltung.

“Wenn ich in den Kreisgremien über hervorragende Arbeitsergebnisse in der Kreisverwaltung berichten kann, dann verdanke ich das auch Ihrem Fleiß und Ihrer Einsatzbereitschaft.” Als Landrat sei er froh über die hohe Professionalität in der Aufgabenerfüllung, die gute Arbeitsatmosphäre und das kollegiale Miteinander in den Fachämtern. “Effiziente Aufgabenerfüllung kommt allen Bürgerinnen und Bürgern zugute.” Landrat Marx bedankte sich bei den Dienstjubilaren für die geleistete Arbeit und ermutigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihnen übertragenen Pflichten auch in Zukunft gewissenhaft, engagiert und freudig zu erfüllen.

Den Dankesworten des Landrats schlossen sich Personalchef Erich Bloch, der Leiter des Amtes für Aufsichts- und Ordnungsgelegenheiten, Siegfried Simon, Werner Köhler, Leiter des Amtes für soziale Sicherung, die Leiterin des Amtes für Finanzen, Renate Stiebing, stellvertretende Personalratsvorsitzende Silvia Lucas und Frauenbeauftragte Conny Hentz-Döring an.

Erich Bloch stellte die zeitliche Dimension der Dienstjubiläen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Mit dem vor 25 Jahren in der Ausbildung angeeigneten Wissen könnten die Landkreisaufgaben heute nicht mehr bewältigt werden. Heute müssten die Bediensteten nicht nur über vielfältige Rechtskenntnisse auf dem jeweils gerade aktuellen Stand verfügen. Sie müssten auch EDV-Spezialisten sein, um ihre Aufgaben erfolgreich wahrnehmen zu können. Er lobte deswegen die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich ständig veränderten Anforderungen anzupassen.

Amtmann Rolf-Georg Jörg ist Sachbearbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Unteren Straßenverkehrsbehörde. Er hatte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung beim Finanzamt Fulda/Alsfeld zum Steuerinspektor gemacht. Nach Ableistung seines Wehrdienstes begann er im November 1988 seine Tätigkeit in der Führerscheinstelle beim Landrat des Vogelsbergkreises. Der Beamte zeichnet sich durch großes Fachwissen aus. Er ist für den Gesamtablauf in der Fahrerlaubnisbehörde verantwortlich und bearbeitet insbesondere Eignungsüberprüfungen und die Neuerteilung von Fahrerlaubnissen.

Die Amtfrau Ulrike Klein, die als Widerspruchssachbearbeiterin und stellvertretende Sachgebietsleiterin in der Kommunalen Vermittlungsagentur in Lauterbach arbeitet, hat in der Kreisverwaltung von 1984 bis 1987 eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte absolviert und 1989 erfolgreich den Ausbildungslehrgang für den mittleren nichttechnischen Dienst in der Verwaltung abgelegt. Von 1992 bis 1995 studierte die wegen ihrer fundierten Rechtskenntnisse in der Verwaltung hoch geschätzte Beamtin an der Verwaltungsfachhochschule.

Die Verwaltungsfachangestellte Sabine Pontow-Sterz hat ebenfalls ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung gemacht. Sie arbeitet seit über 22 Jahren in der Zulassungsbehörde des Vogelsbergkreises und hat die ernorme technische Entwicklung im Zulassungswesen von den Anfängen der elektronischen Datenverarbeitung über die Einführung der Personalcomputer, die Einführung der digitalen Archivierung und die Einführung eines neuen und modernen Zulassungsprogramms sowie auch die ständigen Veränderungen im Zulassungsrecht, insbesondere die zunehmende Europäisierung dieses Rechtsbereichs, erlebt und begleitet.

Beim Vogelsbergkreis gelernt hat auch die Amtsinspektorin Friederike Hett. Viele Jahre war die engagierte Beamtin an der Wohngeldstelle der Kreisverwaltung eingesetzt, bevor sie als Sachbearbeiterin in der Kommunalen Vermittlungsagentur des Vogelsbergkreises eine neue Aufgabe in der Abrechnungsstelle übernahm. Sie sorgt dafür, dass Geldleistungen jeden Monat pünktlich auf die Konten der Hilfeempfänger überwiesen werden und ist mit verantwortlich für die Abrechnung der Bundesmittel von rund 50 Millionen Euro jährlich.

Erst im Dezember 2005 ist Annette Feldpusch in ein Arbeitsverhältnis zum Vogelsbergkreis getreten. Die 25-jährige Beschäftigung im öffentlichen Dienst erreicht sie durch die vorhergehende Anstellung bei der Sparkasse Vogelsbergkreis. Die gelernte Bankkauffrau versteht sich auf den Umgang mit Zahlen und ist heute als Sachbearbeiterin im Amt für Finanzen eingesetzt. Sie verwaltet die langfristigen Verbindlichkeiten des Kreises von rund 70 Millionen Euro und sorgt für die pünktliche und gewissenhafte Bedienung des Schuldendienstes. Im Rahmen des Konjunkturpaktes obliegt ihr auch die Überwachung der Berichtspflichten. Sie bearbeitet alle Vorgänge, die in der Kreisverwaltung eine Umsatz- und Ertragssteuerpflicht auslösen. Als weiteres Aufgabengebiet wurde ihr die zentrale Anlagenbuchhaltung des Vogelsbergskreises übertragen.

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