Fulda (wim). Vier Mitarbeiterinnen der Sozialstationen des Caritasverbands für Stadt und Landkreis Fulda e.V. haben an der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit des Juliusspitals in Würzburg die Weiterbildung „Palliative Care“ erfolgreich abgeschlossen. Die vier Pflegefachkräfte haben in vier Wochenkursen (insgesamt 160 Stunden) Kenntnisse nach dem Curriculum von Kern/Müller/Aurnhammer erhalten, welches die gesetzlichen Anforderungen nach § 39 a SGB V erfüllt.
Betreuungskonzept für Menschen
Vermittelt wurde u.a., dass „Palliative Care“ ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Menschen bedeutet, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung befinden und deren Lebensqualität erhalten werden soll bzw. zu verbessern ist. Die Weiterbildung umfasst Inhalte, wie Tumorschmerztherapie und Symptomkontrolle, psychologische Aspekte der Krankheitsbewältigung, Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, religiöse, kulturelle und ethische Aspekte in der Sterbebegleitung und kollegiale Zusammenarbeit und Hilfe zur Selbstpflege
Für die vier Absolventinnen war der Kurs außer einer qualifizierten Weiterbildung auch eine persönliche Bereicherung, die ihnen in der täglichen Praxis die Sicherheit geben wird, die individuellen Wünsche und Gewohnheiten in der Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen in der häuslichen Umgebung zu berücksichtigen.
„Für die Caritas-Sozialstationen bedeutet der Erwerb des Zertifikats „Palliative Care“ der vier Mitarbeiterinnen eine Verbesserung und Weiterqualifizierung der Arbeit in der ambulanten häuslichen Pflege der Caritas – Sozialstationen in Hinblick auf ein qualifizierte Angebot in der Palliativversorgung der uns anvertrauten Menschen“, so die Qualitätsbeauftragte für die ambulante häusliche Pflege der Caritas Petra Jestädt.