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Kultursommer-Konzert mit einem Fuldaer Kanadier

Er stammt aus Fulda, lebt aber seit den 1980er Jahren in Kanada – und bald ist er in Heubachs ehemaliger Synagoge zu Gast: Der Folkmusiker Delf Maria Hohmann. Für Samstag, 10. Juni, 19.30 Uhr, lädt der Förderverein der Landsynagoge Heubach zu diesem Konzert ein. Der Abend wird vom Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützt. Achtung: Im Programmheft des Kultursommers steht ein veralteter Termin: Die Veranstaltung findet am 10., nicht am 17. Juni statt! Und der Tag ist, anders als falsch im Vereinsflyer zu lesen, der Samstag.

In traditionellen und zeitkritischen Liedern erzählt Hohmann von den Anliegen und Erlebnissen, dem Freud und Leid der Einwanderer, Fischer, Holzfäller und Ureinwohner Nordamerikas. Zu seinem beachtlichen Repertoire dieser Lieder in Englisch, Französisch, Jiddisch, Deutsch, Inuktitut und Cree begleitet sich Delf Maria Hohmann auf Gitarre, Banjo, Dulcimer, Konzertina und Autoharp. Delf Maria Hohmann ist in der Singer-Songwriter-Szene seiner Wahlheimat bekannt. Mit Pete Seeger, dem Vater des nordamerikanischen Folk Song Revivals, trat er für dessen Projekt Clearwater für den Schutz des Hudson River u.a. in der Carnegie Hall in New York auf. Delf Hohmann lebt und arbeitet seit 1985 in St. John’s, Neufundland, als Musiker und Komponist, Ethnologe, Radioautor, Dozent und Übersetzer. Vor fast vier Jahren hat er schon einmal sein Publikum in Heubach begeistert.

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