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Bis 11. November: Ausstellung „Die Rhön – Geschichte einer Landschaft“

Was kann reizvoller sein, als am frühen Morgen bei klarer Sicht von der Spitze der Milseburg aus einen Blick über die Weite einer herrlichen Landschaft zu werfen? Oder nach langer Wanderung im Kloster auf dem Kreuzberg einzukehren? Auch im thüringischen Teil des Mittelgebirges verbinden sich Kultur und Natur in einzigartiger Weise.

Die Rhön ist eben schön, ein eindrucksvoller Erlebnisraum, dessen Vielseitigkeit in Geologie, Kunst, Geschichte sowie Naturkunde die aktuelle Ausstellung „Die Rhön – Geschichte einer Landschaft“ in bisher nicht gekannter Weise noch bis 11. November im Fuldaer Vonderau Museum nachzeichnet.

Zu den besonderen Schätzen dieser Ausstellung zählen neben geologischen oder Grabfunden vor allem auch kostbare historische Handschriften, wie etwa der sogenannte „Retzbacher Vertrag“. Die Urkunde stammt aus dem Jahr 815 und regelt strittige „Zehntansprüche“ (Kirchensteueransprüche) zwischen dem Bistum Würzburg und dem Kloster Fulda. Die heute im Marburger Staatsarchiv aufbewahrte Urkunde nennt die betroffenen Siedlungen namentlich. Dieser Nennung verdanken viele Orte, unter anderem im Hünfelder Land wie Großentaft ihre 1200-Jahr-Feier. Aber auch das unterfränkische Neubrunn findet Erwähnung.

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