Mario Klotzsche, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten, fordert die beiden Fuldaer Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) und Birgit Kömpel (SPD) auf, öffentlich Stellung zu ihrem Abstimmungsverhalten im Deutschen Bundestag zu beziehen.
„Die Bürger in der Region haben ein Recht zu erfahren, wie die Fuldaer Bundestagsabgeordneten morgen im Deutschen Bundestag abstimmen werden und ob Michael Brand und Birgit Kömpel damit einverstanden sind, dass weitere 86Â Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren nach Griechenland fließen werden.“, so Klotzsche.
Im Wahlkampf hat vor allem die Union den Bürgern immer erklärt, dass Deutschland nicht für die Schulden anderer Länder aufkommen müsse. Genau das Gegenteil wird aber mit dem 3. Hilfspakt für Griechenland bewirkt.
„Ich bin überzeugt, dass nur ein schneller Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone dem Land auf Dauer wirklich helfen wird. Die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass sich die grundlegenden Probleme nicht in der Eurozone lösen lassen. Im Gegenteil, für alle wird es mit jedem weiteren Tag nur teuer und schwieriger.
Ein Blick auf die Nicht-Euroländer in der EU, etwa Großbritannien, Dänemark oder Polen, zeigt, dass die Länder mit eigener Währung in den letzten zehn Jahren wirtschaftlich sogar erfolgreicher waren als die Eurozone.“, so Klotzsche abschließend.