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Hospiz und Palliativarbeit als Aufgabe der Zukunft

Die Vertreter der deutschen Katholikenräte trafen sich am vergangenen Wochenende in Hildesheim. Schwerpunkt der jährlichen Tagung der Laienvertreter war am Freitag die zunehmende Diasporasituation in den deutschen Diözesen und die Verantwortung von Ehrenamtlichen für die Gestaltung der Kirchenentwicklung. Der Vorsitzende des Fuldaer Katholikenrates, Steffen Flicker, die Mitglieder im Zentralkomitee Bettina Faber-Ruffing, Marcus Leitschuh, Richard Pfeifer und Geschäftsführer Mathias Ziegler nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Information über die verschiedenen, in den Diözesen praktizierten Leitungsmodelle von Laien in Pfarreien.

Nach einer Information über den Leipziger Katholikentag 2016 am Samstagmorgen, schlossen sich Informationen und das Gespräch über Hospiz und Palliativarbeit an. „Die Sterbebegleitung ist eine Aufgabe für uns als Kirche. Pflegeheime sind konkrete Orte, an denen Menschen Kontakt mit Notleidenden aufnehmen können. Wir setzen uns dafür ein, dass die kirchliche Hospizarbeit gestärkt wird. Gerade auch kirchliche Einrichtungen sollten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv schulen und Pflegende qualifizieren. Es wäre besonders wichtig, wenn in kirchlichen Einrichtungen der Pflegeschlüssel für Palliativstationen erhöht würde“, so Steffen Flicker nach der Tagung.

Zum Bild: (v.l.n.r.) B. Faber-Ruffing, M. Ziegler, St. Flicker, M. Leitschuh, R. Pfeifer

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