Fulda (kl). Zu einem „Antrittsbesuch“ kam Fuldas Bürgermeister Dag Wehner an das Staatliche Schulamt für den Landkreis Fulda in der Josephstraße. Damit setzte Wehner, der als Bürgermeister gleichzeitig auch Schuldezernent der Stadt ist, seine Reihe von Besuchen an Schulen und Institutionen fort. In Begleitung von Günther Uhl, dem Leiter des Schul- und Sportamtes, traf er sich mit Stephan Schmitt, Leitender Direktor und stellvertretender Schulamtsleiter und mehreren Dezernenten zu einem Informationsaustausch über die gegenwärtige Situation an den Schulen der Stadt Fulda.
Als Gesprächspartner standen ihm die Schulamtsdirektorinnen Eleonore Reuther und Walburga Kurth-Gesing, Schulpsychologin Dr. Janet Grätz-Tümmers, Studiendirektor Jörg Demuth von der Richard-Müller-Schule sowie Marcel Nieding vom Schulamt zur Verfügung. Insgesamt sei die Bildungsregion Fulda gut aufgestellt, war hierbei die vorherrschende Meinung, was nicht zuletzt auch in dem guten Verhältnis des Schulamtes und der Schulen zu den Schulträgern begründet ist. Gemeinsam werde man die anstehenden Aufgaben angehen, um den künftigen Anforderungen an das Bildungswesen gerecht zu werden.
Vorrangige Themen sind dabei die Bewahrung aller gegenwärtigen Schulstandorte unter Berücksichtigung der Entwicklung der Schülerzahlen. Hierbei wurde das Bemühen um den Erhalt der Hauptschulen sowie die Ausrichtung der beruflichen Schulen angesprochen. Eine neue Herausforderung stellt aktuell die Integration von Migranten in den Schulalltag dar, insbesondere die Frage der Betreuungsangebote hat dabei hohe Priorität. Bei der Umsetzung der Anforderungen im Rahmen der Inklusion darf das breit gefächerte Angebot der hiesigen Förderschulen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
Alle Beteiligten sicherten sich gegenseitig ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft zu, die Realisierung des im Frühjahr veröffentlichten Schulentwicklungsplanes der Stadt werde gemeinsam umgesetzt.