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Literarisches, Musikalisches und viel Kabarett Programm der Hünfelder Rathausabende – Vorverkauf ab 1. September

Hünfeld. Von Goethe und Busch, über argentinische Tangomusik bis hin zu Absurditäten des jährliche vorweihnachtlichen Wahnsinns reicht das Programm der diesjährigen Rathausabende der Stadt Hünfeld in der Spielzeit 2014/2015. Karten sind ab dem 1. September im Bürgerbüro im Hünfelder Rathaus sowie bei den beiden Buchhandlungen in Hünfeld, Möller und dem Bücherladen, erhältlich.

Gleich zum Auftakt gibt es am Dienstag, 7. Oktober, ab 20 Uhr eine „Leseshow“ mit Dietrich Faber unter dem Titel „Tote Hunde beißen nicht“. Der Autor und Bühnenkünstler nimmt das Publikum auf eine unterhaltsame Reise durch die Abenteuer des Kriminalkommissars Henning Bröhmann. Mit Charme und Witz nimmt Faber seine Zuhörer mit zu den Abenteuern seiner skurrilen, aber auch liebenswerten Romanfiguren.

Einen besonderen musikalischen Akzent will der Rathausabend am Dienstag, 4. November, mit dem Ava Saxophonquartett setzen. Dieser Abend wird unterstützt durch die Sparkasse Hünfeld. Die vier Musikerinnen widmen sich an diesem Abend klassischer Quartettliteratur, aber auch zeitgenössischen Kompositionen, die sie mit beeindruckendem Klang, Virtuosität und perfektem Zusammenspiel auf die Bühne bringen.

„Es ist so schön, wenn der Baum brennt“ führt als Titel des Weihnachtskabaretts mit Kabbaratz schon auf die Spur des Themas des Rathausabends am 2. Dezember. Evelyn Wendler und P. J. Hoffmann zündeln an allem, was der deutschen Familie normalerweise den Wahnsinn der Weihnachtsvorbereitungen verdirbt.

Bernd Surholt nimmt seine Zuhörer am 20. Januar mit auf eine Wilhelm-Busch-Theaterreise unter dem Titel „Helene in Szene“. Mit diesem vergnüglichen Theaterabend zeigt Surholt, dass Busch viel mehr war, als Autor weltbekannter Kinderbücher. Musikalisch geht’s weiter am 10. Februar mit Bettina und Wolfgang Born. Das Thüringer Komponistenpaar stellt unter dem Titel „Mi tango querido“ ihre Interpretationen der argentinischen Tanzmusik vor. Weiter geht es am Dienstag, 3. März, mit einem Musikkabarettabend mit Fabian Schläper, der bissige Raffinessen vom Wahnsinn des Alltags mit atemberaubender Sprachakrobatik frech und manchmal frivol am Piano vorstellt.

Zum Abschluss am 14. April beschäftigt sich Gertrud Gilbert mit den „Leiden des jungen Werthers“ von Goethe, der Lotte ein literarisches Denkmal setzte. 40 Jahre später, in diese Rolle schlüpft Gertrud Gilbert, trifft sie ihren alten Verehrer in Weimar wieder und stellt sich ihrem alten Liebhaber mit überlegener Kritik, Ironie und Witz.

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