Poppenhausen. Die Ferienfreizeiten des Landkreises Fulda erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind immer gut ausgelastet und werden zu rund 50 Prozent aus dem Kreisetat bezuschusst. Schon traditionell besuchten Mitglieder des Kreistags und des Jugendhilfeausschusses eine Freizeit. Ziel war in diesem Jahr das DJO-Landesheim Rodholz.
Dort verlebten 28 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis neun Jahren, die aus dem gesamten Landkreis Fulda kamen, sieben abwechslungsreiche Ferientage. Zusammen mit ihren sechs Betreuern unternahmen sie zahlreiche interessante Aktivitäten, so zum Beispiel einen Besuch im Tierpark Gersfeld, eine Olympiade, eine Dschungelparty mit selbstgemixten Cocktails und eine Wanderung zum Guckaisee. Natürlich durften bei einer Kinder- und Jugendfreizeit Lagerfeuer und Schnitzeljagd nicht fehlen. Dabei entstanden manche neue Freundschaften. Um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten, wurden gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander aufgestellt und von allen Kindern unterschrieben.
Im anschließenden Gespräch erläuterten Vertreter der Kreisverwaltung, dass zur Vorbereitung der Betreuer insgesamt 40 bis 60 Stunden Schulung einschließlich eines Erste-Hilfe-Scheines notwendig sind, wobei die mindestens 18-jährigen Absolventen gleichzeitig die „Juleica“ erwerben. Weitere Themen waren das Bundeskinderschutzgesetz und die Beteiligung von Jugendlichen am politischen Leben. Nach dem fast dreistündigen Besuch verabschiedeten sich die um viele Eindrücke und Informationen reicheren Kreistagsmitglieder beim „Herbergsvater“ und Kreistagskollegen Hermann Müller und den schon wieder mit Spielen und Basteln beschäftigten Kindern, die zuvor einen Obstkorb überreicht bekamen.