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Bürgersprechstunde für Stasi-Opfer

Fulda. Eine Bürgersprechstunde zu Fragen der Rehabilitierung von SED-Unrecht und zur „Opferrente“ findet in Fulda am 23. Oktober im vhs-Haus, Kanzlerpalais, Unterm Hl. Kreuz 1, statt. Es besteht die Möglichkeit, Anträge auf Akteneinsicht bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) zu stellen. Mitarbeiter der BStU-Außenstelle Suhl geben Auskunft über alle Fragen rund um Akteneinsicht, Herausgabe von Kopien bis hin zur Decknamenentschlüsselung.Wie Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller mitteilt, sind gerade in der Region Fulda viele ehemaligen DDR-Bürger ansässig geworden, für die dieser Beratungsnachmittag der BStU in der Städtischen Volkshochschule nützlich sein kann. „Die Minderung der Folgen von SED-Unrecht“, so Fuldas Oberbürgermeister, „ist angesichts der Vielzahl der Stasi-Opfer eine politische Aufgabe hoher Priorität.“ Deshalb sei die Frist zur Antragstellung auf Rehabilitierung bis zum 31. Dezember 2011 verlängert worden.

Die Bürgersprechstunde findet in der Zeit vom 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Telefonische Anfragen sind möglich unter der Rufnummer 0661 102 1477 und 0160 95380655.

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