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Alpenverein finanziert Schutzhütten am Hochrhöner

Weiherberg. Das Betätigungsfeld der Sektion Fulda des Deutschen Alpenvereins erstreckt sich nicht nur auf die Alpen, sondern schließt die deutschen Mittelgebirge ein. In der Satzung des knapp zweitausend Mitglieder zählenden Vereins wird als Vereinszweck der Schutz und die Pflege von Natur und Landschaft sowie Tier- und Pflanzenwelt der Alpen und der deutschen Mittelgebirge, insbesondere bei der Ausübung des Bergsports und der Unterhaltung von Hütten und Wegen, genannt. Aufgrund der räumlichen Nähe liegt der Fuldaer Ortsgruppe dabei vor allem die Rhön am Herzen.In der heimischen Umgebung werden regelmäßig Wanderungen durchgeführt, die unter anderem der Vorbereitung auf Hochgebirgstouren dienen können. Wegen ihrer Klettermöglichkeiten genießt die Steinwand besondere Bedeutung. Auch befindet sich die Enzianhütte am Weiherberg im Eigentum der Fuldaer Sektion. Sie ist gerade bei schönem Wetter ein wahrer Besuchermagnet. Die zahlreichen Berührungspunkte und seine gute Finanzausstattung erlauben es dem Fuldaer Alpenverein, dem Naturpark Hessische Rhön bei einer nicht alltäglichen Sponsoringaktion unter die Arme zu greifen.

Die Ortsgruppe hat fünf Schutzhütten in Fertigbauweise finanziert, die von den Naturpark-Arbeitern an verschiedenen Standorten im Bereich des Prämienwanderwegs „Der Hochrhöner“ aufgestellt wurden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3.400 Euro. Eine Schutzhütte steht südlich des Weiherbergs oberhalb von Abtsroda. Dort fand in Anwesenheit weiterer Vorstandsmitglieder auch die symbolische Übergabe durch den Ersten Vorsitzenden des Fuldaer Alpenvereins, Norbert Weber, an Landrat Bernd Woide statt, der den höchst ungewöhnlichen Charakter der Sponsoringaktion lobte.

Vor einiger Zeit wurden dem Naturpark Hessische Rhön, der sich in der alleinigen Trägerschaft des Landkreises Fulda befindet, von der Fuldaer Sektion des Deutschen Alpenvereins bereits 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nach Mitteilung von Naturpark-Geschäftsführer Otto Evers konnte damit ein Teil der Kosten für die naturkundlichen Informationstafeln entlang des Milseburgradwegs finanziert werden. Der Naturpark würde sich freuen, auch in Zukunft vom Alpenverein unterstützt zu werden. „Einen entsprechenden Bedarf bei Projekten, die wir alleine nicht realisieren können, gibt es immer.“

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