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Die Christkönigskapelle und ihre Strahlenmonstranz – Vortrag des Geschichtsvereins

Fulda. Die Christkönigskapelle gehört zu den Sakralräumen der Stadt Fulda, die heute nicht mehr existieren. 1938 wurde die Kapelle in der Turnhalle der Marienschule eingerichtet und diente bis 1952 als Filialkirche der Stadtpfarrei und Kapelle des Einkehrhauses des Bistums. Seine besondere Bedeutung erhält dieser Kirchenraum durch die qualitätvolle Ausstattung nach Plänen des Architekten Rudolf schwarz, der zu den herausragenden Kirchenbaumeistern seiner Zeit gehörte. Mit ihm wurden, unter schwierigen historischen Umständen, in Fulda Ideen des modernen Sakralbaus auf höchstem Niveau verwirklicht, wie die Beteiligung weiterer namhafter Künstler und Kunsthandwerker sowie die Vielzahl von zeitgenössischen Publikationen zeigt, in denen die Kapelle Beachtung fand.In seinem Vortrag wird der Referent, Herr Dipl.-Ing. Martin J. Matl, M.A., anhand von Fotografien, Plänen und Dokumenten die Geschichte und die Ausgestaltung der Kapelle anschaulich darstellen. Die kürzlich in der Ausstellung zum 275-jährigen Jubiläum der Marienschule in der Sparkasse Fulda gezeigte große Strahlenmonstranz, die vom Fuldaer Dom- und Hofgoldschmied Wilhelm Rauscher angefertigt wurde, ist das einzige bekannte erhaltene Ausstattungsstück der Kapelle. Sie wird in dem Vortrag zum Ausgangspunkt einer weit ausgreifenden Rekonstruktion ideeller und historischer Bezugspunkte eines kleinen Raumes der Fuldaer Kirchengeschichte.

Beginn des Vortrags: 19:30 Uhr im Vortragssaal des Vonderau Museums; Mitglieder, Freunde der Fuldaer Geschichte und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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