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Dorferneuerung in Friesenhausen geht zu Ende

Dipperz/Friesenhausen. Die Dorferneuerung im Ortsteil Friesenhausen der Gemeinde Dipperz neigt sich dem Ende zu. 2001 war der Förderschwerpunkt Dipperz-Friesenhausen in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen worden. Im kommenden Jahr findet die Dorferneuerung ihren Abschluss. Bislang konnten kommunale Maßnahmen im Umfang von 635.000 Euro durchgeführt werden, wobei die Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses das größte Projekt darstellte.

Am Ende des Förderzeitraums stehen verschiedene grünordnerische Maßnahmen an, die das Erscheinungsbild von Friesenhausen insbesondere im Ortseingangsbereich erheblich verbessern sollen. Außerdem ist beabsichtigt, den Kinderspielplatz in der Ortsmitte zu sanieren. Da sich die Kosten für diese Maßnahmen auf rund 67.000 Euro belaufen, der ursprüngliche förderfähige Gesamtinvestitionsvolumen aber begrenzt war, musste der Finanzrahmen zunächst von der Investitionsbank Hessen aufgestockt werden.

Einer entsprechenden Mitteilung der Investitionsbank vom 8. August 2008 gingen intensive Bemühungen des Fachdienstes Dorferneuerung und ländliche Entwicklung beim Landkreis Fulda voraus. Diese wurden von allen Beteiligten gewürdigt, als Landrat Bernd Woide gestern im renovierten und erweiterten Dorfgemeinschaftshaus den Bewilligungsbescheid über 50.426 Euro (bei förderfähigen Kosten von 67.235 Euro) an Bürgermeister Bernhard Weber und Ortsvorsteherin Christine Herbert überreichte.

Gesamtinvestitionsrahmen aufgestockt

Landrat Woide bedankte sich namentlich bei Ortsvorsteherin Herbert und den Mitgliedern des Arbeitskreises Dorferneuerung für ihr vorbildliches Engagement. „Obwohl Dorferneuerung immer eine Gemeinschaftsleistung ist, müssen einige den Hut aufhaben.“ Die Dorferneuerung in Friesenhausen sei eine rundum gelungene Sache, was sich vor allem darin zeige, wie gut das Dorfgemeinschaftshaus bei Veranstaltungen wie der über die Grenzen von Friesenhausen hinaus bekannten Kirmes angenommen werde.

Ortsvorsteherin Herbert stellte fest, dass die Dorferneuerung das Gemeinschaftsgefühl weiter gefestigt habe. Der zu Beginn des kommenden Jahres aus dem Amt scheidende Bürgermeister Weber freute sich, wichtige Grundsteine gelegt zu haben. Fachdienstleiter Stephan Büttner erinnerte an die „Ideensonne“ des früheren Ortsvorstehers Ebert, von der vieles umgesetzt worden sei. Kreistagsabgeordneter Alfred Seuring will sich einsetzen, dass Armenhof als weiterer Förderschwerpunkt anerkannt werde.

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