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Kaffee Hoffnungsschimmer besteht nun drei Jahre

Hanau. Was am Anfang nur so eine Idee war, kann nun auf drei Jahre Beständigkeit zurückschauen. Am Anfang stand die Frage: wie können Trauernde miteinander in Kontakt kommen. Datenschutz verhinderte die einfache Weitergabe von Namen, Telefonnummern und Adresse, so Klinikpfarrer Werner Gutheil, der seit vielen Jahren Einzelbegleitungen anbietet. „Wir wollten aber aus unserer Isolation herauskommen“, so eine betroffene Frau, die ihren Mann vor gut 4 Jahren verloren hat. Aber wie dies tun? Am Anfang standen Überlegungen, die Damen einzeln miteinander in Kontakt zu bringen, aber sehr schnell war der Interessentenkreis größer und damit der Überblick, wer nun von wem erlaubter Weise die Telefonnummer hat.So war die Idee geboren ein öffentliches und monatliches Treffen für Trauernde bei einer Tasse Kaffee zu eröffnen. Irma Stöhr war sofort dabei und organisierte den äußeren Rahmen. Und dies macht sie nun schon seit 3 Jahren, treu, regelmäßig und verlässlich. Selbst wenn sie nicht kann organisiert sie eine Vertretung, denn mit ihr kamen auch Frauen der späteren Regenbogengruppe, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Katholischen Klinikseelsorge, die am Anfang rege das Kaffee genutzt haben.

Aus diesem Kreis entstand dann die Idee miteinander zu Kochen und später wurden „soziale Projekte“ miteinander gemacht, die für die Arbeit der Katholischen Klinikseelsorge nun wie ein fester Bestandteil ist. So entstand auch die ökumenische Regenbogengruppe.

Immer wieder kommen Frauen aus diesem Kreis und helfen, viele neue Menschen, die durch die Trauer darauf aufmerksam finden zueinander den Weg und werden begleitet von Klinikpfarrer Werner Gutheil oder von Monika Barth, ehrenamtliche Trauerbegleiterin und Leiterin des weiteren Angebotes (Entspannungsübungen für Menschen in belasteter Situation) im Klinikum Hanau ist.

Eine offene Tür, eine Tasse Kaffee und –seit September neu- ein Stück Kuchen, denn ein neues Projekt ist entstanden: Backen für Trauernde. Wer Zeit hat kommt um 11.30 Uhr und rührt Kuchen an, der gebacken im Kaffee Hoffnungsschimmer miteinander gegessen wird. Anmeldung ist nicht erforderlich, doch ist es aus organisatorischen Gründen gut, zu wissen, wie viele kommen. Rückfragen dazu bei der Katholischen Klinikseelsorge, Klinikum Hanau, Tel. 06181- 296-4580 oder per E-mail: bei Wgutheil@t-online.

Der aktuelle Termin für das Trauerkaffee findet am Montag, 13. Oktober (anschließend Trauergottesdienst) 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt; aus organisatorischen Gründen muss leider der Novembertermin auf den 03., dem 1. Montag im Monat vorverlegt werden. Regeltermin ist dann wieder zum letzten Mal in diesem Jahr der 8. Dezember 2008. Sicherlich werden weitere Termine für das Jahr 2009 angeboten, da die Nachfrage steigend und die Interessenten regelmäßig und sehr motiviert kommen. Weitere Interessenten können sich gerne dort einfinden.

Veranstaltungsort ist der Caritastreffpunkt /Familienbildungsstätte, Eingangsbereich im Dechant Diel Haus, Hanau, Im Bangert 4(Nähe Stadtpfarrkirche/ gegenüber der Einfahrt zum Karstadtparkhaus)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Rückfragen: Klinikpfarrer Werner Gutheil,Tel. 06181/ 296-4580, Fax: 06181/ 296-4581, e-mail: Wgutheil@t-online.de

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