Hanau. Oft stellt sich die Frage nach dem Tod eines geliebten Menschen: wohin mit der Trauer? Der Friedhof ist ein Ort, an der die Trauer zugelassen wird und der gesellschaftliche akzeptieren ist. Der Gottesdienst, besonders die Eucharistie, ist in der Tradition der katholischen Kirche immer mit dem Totengedenken verbunden. Seit dem Jahr 2000 finden in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen, Im Bangert/ Dechant Weidner Platz jeden zweiten Montag im Quartal ein „Sondergottesdienst für Trauernde“ statt. Am Montag, 13.Oktober 2008 findet wiederum ein solcher Trauergottesdienst um 19 Uhr statt. Die Gottesdienste sollen helfen, der Trauer einen Raum und einen Ort zu geben. Weitere Termine –teilweise verlegt- finden in diesem Jahr noch statt am: 13. Oktober.Gerade der gottesdienstliche und kirchliche Raum steht jedem Menschen offen. Statt gesprochener Fürbitten sind die Gottesdienstteilnehmer eingeladen, eine Rose in einen Korb zu stellen, die an den Verstorbenen erinnern soll. Rosen sind stachlig, wie Trauernde oft ihre stachelige Seite wahrnehmen können. Rosen sind aber auch Zeichen für Leben, wie die Hoffnung auf ein weiterleben für den Verstorbenen zum Ausdruck kommt. Der Korb wird dann bei der Gabenbereitung zum Altar gestellt, dem Ort, der ganz eng mit dem Totengedenken verbunden ist. Eingeladen sind alle, die einen Menschen zu betrauern haben. Gerne wird auch namentlich der Verstorbenen im Hochgebet gedacht.
Vorher wird (immer an jedem 2. Montag jeden Monats) von 15.30 bis 18.00 Uhr ein offenes Treffen für Trauernde im Caritasraum des Dechant-Diel-Hauses angeboten.Dieser Termin am 13. Oktober ist ein „Jubiläumstreffen“, denn das Kaffee Hoffnungsschimmer besteht nun seit drei Jahren und wird von Irma Stöhr und Mitarbeiterinnen der ökumenischen Regenbogengruppe organisiert. Weitere Termine für 2008 sind geplant: 3. November (vorverlegt) und 8. Dezember. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Pfarrer Werner Gutheil begleitet dieses offene Angebot und bietet zudem Einzelgespräche an. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Angebot für Trauernde, das in Wochenendseminaren und persönlichen Gesprächen besteht. Interessenten für das Trauerangebot können sich über den Klinikpfarrer des Hanauer Klinikums Werner Gutheil informieren, Katholische Klinikseelsorge am Klinikum Stadt Hanau, Leimenstraße 20, 63450 Hanau oder per Fax 06181/296-4581. Telefonische Rückfragen sind über 06181/296-4580 oder bei ihm per e-mail: Wgutheil@t-online.de möglich.