Bad Salzschlirf. Bunt und vielfältig präsentierten sich am Wochenende hiesige Unternehmen, Vereine, Einrichtungen und Organisationen beim „Tag der Regionen“ in Bad Salzschlirf. Die Themen „Klimaschutz“ und „Gesundheit“ standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die zum siebten Mal vom Regionalforum Fulda Südwest ausgerichtet wurde. Medizinische Fachvorträge, eine Gewerbe- sowie Gesundheitsschau, Ausstellungen und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm lockten hunderte Besucher in den beliebten Kurort.
Fotos (42): Max Colin Heydenreich
Bad Salzschlirfs Bürgermeister Armin Faber, Landrat Bernd Woide, der Geschäftsführer des Regionalforums Fulda Südwest, Stephan Büttner, und dessen Vorsitzender Bruno Block aus Hosenfeld hatten den Tag der Regionen am Samstag eröffnet. Während Bürgermeister Armin Faber in seiner Begrüßung auf die bemerkenswerte Entwicklung des Gesundheitsstandorts Bad Salzschlirf sowie die Herausforderungen einer globalisierten Welt einging, unterstrich Landrat Bernd Woide die Bedeutung des Aktionstags.
„Angesichts der fortschreitenden Globalisierung ist ein Tag der Regionen notwendiger denn je“, sagte Woide. „Denn er zeigt ganz klar: Man muss nicht in die Ferne schweifen – es gibt eine Vielzahl regionaler Alternativen.“ Der Landrat dankte den Mitwirkenden und insbesondere dem Regionalforum. „Es ist doch etwas Besonderes, wenn sich Gemeinden zusammentun, um eine Region weiter nach vorn zu bringen“, unterstrich Landrat Woide.
Die Region Fulda Südwest, zu der die Gemeinden Bad Salzschlirf, Eichenzell, Flieden, Großenlüder, Hosenfeld, Kalbach und Neuhof gehören, wurde Ende letzten Jahres vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz als LEADER-Förderregion anerkannt.
Der Geschäftsführer des Regionalforums Fulda Südwest, Stephan Büttner, ging in seinem Grußwort sowohl auf die Vorhaben im Rahmen des LEADER-Programms als auch auf das Motto des diesjährigen Aktionstages „Klimaschutz durch kurze Wege“ ein. Jeder könne dazu seinen persönlichen Beitrag leisten, wie beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten im Ortskern oder regenerative Energien nutzen, so Büttner.
Als Region, die bis 2013 mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert werde, wolle man insbesondere in die Privatförderung, sprich die Förderung von Existenzgründern einsteigen. Und die künftigen Unternehmer werden den „Tag der Regionen“ sicher auch im Kalender vormerken, um ihre Produkte oder Dienstleistungen entsprechend zu präsentieren.