Bad Hersfeld-Fulda. Die Zahl der Existenzgründungen ging in den letzten Jahren stark zurück. Die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda sieht den Grund für den anhaltenden Rückgang in der guten Situation am Arbeitsmarkt. „Mehr Menschen finden eine Anstellung, durch die sie ihren Lebensunterhalt in zufriedenstellendem Umfang sichern können. Dennoch ist die Gründung eines eigenen Unternehmens aus mehreren Gründen attraktiv. Viele bewegt der Wunsch nach beruflicher Selbstverwirklichung, unabhängiger Zeiteinteilung sowie der selbstbestimmten Gestaltung ihrer Arbeit“, erklärt Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur. Weiterhin seien Unternehmensgründungen wichtige Impulsgeber für das wirtschaftliche Wachstum und den strukturellen Wandel.
Gründungszuschuss
Die Agentur für Arbeit kann arbeitslose Frauen und Männer, die sich selbständig machen möchten, finanziell unterstützen. Wird mit der Existenzgründung eine hauptberufliche Tätigkeit angestrebt, kann für die Anfangsphase zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung ein Gründungszuschuss gewährt werden. Gezahlt wird die Unterstützung in zwei Phasen. In den ersten sechs Monaten wird der Zuschuss in Höhe des letzten Arbeitslosengeldes geleistet plus 300 Euro monatlich.
Danach können jeweils 300 Euro für weitere neun Monate bewilligt werden. Der Antrag für den Gründungszuschuss muss vor der Unternehmensgründung gestellt werden. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig mit der Agentur für Arbeit in Verbindung zu setzen. Dort gibt es weitere Informationen rund um die Existenzgründung sowie die Fördervoraussetzungen.