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Gebetsnacht der Kolpingsfamilien im Bezirk Fulda – Hohe Rhön, Neuhof und Hünfeld

Gebetsnacht Gläserzell 1Gläserzell. Zu ihrer diesjährigen Gebetsnacht trafen sich die Kolpingsfamilien der Bezirke Fulda/Hohe Rhön, Neuhof und Hünfeld in der Kirche St. Katharina in Gläserzell. Nach dem feierlichen Einzug von 13 Kolpingbannern begrüßte Kaplan Martin Fischer aus Bimbach die Gottesdienstbesucher und forderte sie auf, Salz der Erde zu sein. Wichtig sei es, nicht schal und kraftlos zu sein, sondern mutig  in die Zukunft zu schauen und immer wieder neu aufzubrechen. In der anschließenden Gebetsstunde stand das Thema „Mut“ im Mittelpunkt.

Die Bibelstelle, die den Gang Jesu auf dem Wasser beschreibt, verdeutlichte einiges über das Thema Angst und Mut, Selbstvertrauen und Gottvertrauen. Die Jünger haben Angst, als sie sehen, das Jesus über das Wasser läuft und halten ihn für ein Gespenst, so dass er um ihr Vertrauen bitten muss.

Petrus will seinen Mut zeigen und Jesus auf dem Wasser entgegengehen, aber als Wind aufkommt, verlässt ihn der Mut und sein eigenes Selbstvertrauen ist nicht stark genug. Er versinkt, wirkt aber dadurch sehr menschlich. Jesus wiederum versucht klarzumachen, dass keiner versinkt, wenn er ihm nur vertraut und dass ein starkes Selbstvertrauen wichtig ist. Noch wichtiger aber ist es, Selbstvertrauen nach und nach durch Gottvertrauen zu ersetzen.

Die Besucher der Gebetsnacht wurden aufgefordert, mutig zu sein und Neues zu wagen, so wie Adolph Kolping zu seiner Zeit Neues wagte. Dies schließt auch Ungewissheit und Unsicherheit ein, bietet aber die Chance Neues zu entdecken und die eigenen Möglichkeiten kennenzulernen. Im Anschluss an die Gebetsstunde bestand die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss zur Begegnung und zum gemeinsamen Austausch.

 

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