Fulda. Die hohe Kunst des Bierbrauens wollten Gastronom Jochen Hohmann und das Team um Braumeister Thorsten Susemichel den Besuchern im Rahmen des „Brauhausfestes” am vergangenen Wochenende im Hohmanns Brauhaus (HBH) am Lotterberg den Besuchern näher bringen. Mehrere hundert Interessierte fanden den Weg in den Michelsrombacher Wald um an einer der Brauereiführungen teilzunehmen oder gemütlich über den „Rhöner Regionalmarkt”, auf dem zahlreiche regionale Direktvermarkter vertreten waren, zu schlendern.(Bild: Das Brauhausfest und der „Rhöner Regionalmarkt” zogen zahlreiche Aussteller und Besucher an.)
Im März dieses Jahres eröffnete das HBH am Lotterberg seine Pforten, bereits in den Monaten zuvor war in einem Außengebäude des ehemaligen „Wirtshaus im Michelsrombacher Wald” eine komplette Brauanlage installiert worden. „Viele Besucher wissen nicht, dass wir nicht nur in Fuldas Innenstadt sondern auch hier im Michelsrombacher Wald unser eigenes Bier brauen. Deswegen wollten wir nun unser Brauhaus mit einem zünftigen Fest der Öffentlichkeit vorstellen”, erklärt HBH-Geschäftsführer Jochen Hohmann. (Bild: Auch der bekannte „Druide” aus der Rhön gehörte zu den Ausstellern des „Rhöner Regionalmarkts”.)
Braumeister Thorsten Susemichel gab dann auf zahlreichen Führungen die wesentlichen Details des Bierbrauens bekannt: „Wir haben hier eine Brauanlage mit einer Kapazität von 1000 Litern pro Sud und halten 200000 Liter Lagerkapazität vor.” So braut er mit seinem Team, bestehend aus dem Brauer Bernhard „Bernie” Wahl und dem Azubi Mario Faulstich nicht nur Hohmanns Hausbiere, wie das Rhöner Landbier, das Fuldaer Kellerbier und das HBH Weizenbier, sondern regelmäßig auch Saisonbiere. In diesem Jahr wurden so bereits ein Maibock, das leichte und milde „Sunshine Bier”, und ein Bio-Sommerbier gebraut. (Bild : Das Team des HBH am Lotterberg führte zahlreichen interessierten Besuchern die Brauanlage vor.)
Für das Brauhausfest wurde ebenfalls ein eigenes Bier gebraut sowie ein „Showsud angesetzt, anhand dessen der Braumeister und sein Team die Kunst des Brauens erläuterten: „Ein gutes Bier befindet sich eine Woche im Gärkeller und muss danach vier Wochen lagern. Das Brauhausfestbier, das wir für das heutige Fest gebraut haben, ist mild gehopft und liegt geschmacklich zwischen unserem Rhöner und dem Kellerbier”, erklärt Braumeister Susemichel. (Bild: Dazu wurde eigens ein „Showsud” angesetzt.)
Auch das Festbier für das HBH-Oktoberfest am ersten Oktoberwochenende sei bereits in Arbeit – und die Ideen für die „Biersaison” 2009 werden ebenfalls bereits gesponnen. Abgerundet wurde das Brauhausfest mit 14 Ausstellern auf dem „Rhöner Regionalmarkt”, der rund um das Brauhaus auf dem HBH-Gelände stattfand. Dabei ging es den Direktvermarktern nicht um den reinen Verkauf ihrer regionalen Produkte, sondern vor allem auch um Verbraucherinformation.(Bild: Brauer Benhard „Bernie” Wahl weihte in die Kunst des Bierbrauens ein.)


