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„Der Vorname“ mit Martin Lindow im Schlosstheater

Foto: Bernd Böhner

Foto: Bernd Böhner

Fulda. Ein Fest für Schauspieler und Zuschauer ist die spritzige Gesellschaftskomödie „Der Vorname“ des französischen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre Patellière. In diesem Stück“ eskaliert die Diskussion um den Namen eines noch nicht einmal geborenen Babys auf urkomische Weise zur demaskierenden Krise im Freundes- und Familienkreis. Der ebenso fulminante wie urkomische Seelenstriptease im Bildungsbürger-Milieu zeichnet sich nicht nur durch viel Liebe zum Detail und überaus stimmig gezeichnete Figuren aus, sondern bietet auch intelligente Unterhaltung und funkelnden Witz.

In der Komödie „Der Vorname“, die am Dienstag, 4. Februar 2014 um 20 Uhr im Schlosstheater aufgeführt wird, spielen GRIMME-Preisträger Martin Lindow, Julia Hansen, Anne Weinknecht, Christian Kaiser und Benjamin Kernen. Eintrittskarten sind erhältlich im Bürgerbüro, Schlossstr. 1, und im Theaterbüro, Schlossstr. 5, Telefon: (0661) 102-1483.

Zum Inhalt
Ein gemütlicher Abend soll es werden in der stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre und seiner Frau Elisabeth. Außer Elisabeths Bruder Vincent und dessen schwangeren Frau Anna haben sie ihren besten Freund Claude zu marokkanischem Essen eingeladen. Um für „Stimmung“ zu sorgen, enthüllt Vincent den Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Allgemeine Fassungslosigkeit!
Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind so nennen darf wie Hitler – selbst bei anderer Schreibweise –, führt dazu, dass unausgesprochene Konflikte ans Licht kommen und die Jugendfreunde wie Kampfhähne aufeinander losgehen. Die Contenance verlieren die Alphatiere völlig, als Elisabeths und Vincents Mutter in einer Weise ins Spiel kommt, die niemand erwartet hätte…

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