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Arbeitsagenturchef Waldemar Dombrowski besucht R+S-Akademie

R+S-Personalvorstand Susanne Hahn, Arbeitsagenturleiter Waldemar Dombrowski und R+S-Vorstandsvorsitzender Markus Röhner in einem Schulungsraum der R+S- Akademie.

R+S-Personalvorstand Susanne Hahn, Arbeitsagenturleiter Waldemar Dombrowski und R+S-Vorstandsvorsitzender Markus Röhner in einem Schulungsraum der R+S- Akademie.

Fulda. „Ich bin sehr beeindruckt. Sie haben mit einem hohen Input respektable Ergebnisse erzielt“, Waldemar Dombrowski war bei seinem Besuch in der Fuldaer Zentrale der R+S solutions Holding AG voll des Lobes. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda hatte sich knapp vier Wochen nach der offiziellen Einweihung von R+S-Vorstandsvorsitzendem Markus Röhner und Personalvorstand Susanne Hahn die R+S-Akademie zeigen lassen, die für das Fuldaer Unternehmen eine Schlüsselfunktion im Hinblick auf die Personalentwicklung spielt.

Ob Aus- oder Weiterbildung, Prüfungsvorbereitung oder Führungskräfteschulung – die R+S-Gruppe hat bereits vor vier Jahren mit einem modularen, ganzheitlichen Schulungskonzept auf die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Suche nach Fachkräften reagiert. „Der heimische Arbeitsmarkt ist gerade in technischen Bereichen leergefegt“, betonte Waldemar Dombrowski. „Wir haben im Dualen System nicht einmal den doppelten Abiturjahrgang gemerkt – das betrifft vor allem das Handwerk.“

Mit der R+S-Akademie in der Fuldaer Washingtonallee bekam das Konzept Ende letzten Jahres auch ein eigenes Dach über dem Kopf. Die großzügigen Räumlichkeiten verfügen neben drei gutausgestatteten Vortrags- und einem Gemeinschaftsraum auch über Gästezimmer, in denen die Mitarbeiter während ihrer Fortbildungen ortsnah untergebracht werden können.

Eine zunehmende Rolle spielt bei der R+S-Fachkräftesuche die Akquise ausländischer Fachkräfte, die in Fulda ein „Incoming Programm“ durchlaufen, das sie optimal auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Mittlerweile durchlaufen rund 100 ausländische Arbeitnehmer dieses Programm – erste Fachkräfte aus den europäischen Nachbarländern konnten auch bereits einen „normalen Arbeitsplatz“ in der R+S-Gruppe einnehmen. Nach wie vor hat das Fuldaer Unternehmen jedoch mit großen bürokratischen Hürden zu kämpfen – vor allem, wenn es um Fachkräfte aus Drittländern geht.

„Die Suche nach ausländischen Fachkräften ist für Sie mit vielen Herausforderungen und noch mehr Arbeit verbunden. Umso beeindruckter bin ich vom Ergebnis der Bemühungen“, erklärte Waldemar Dombrowski, der dem R+S-Vorstand auf diesem ambitionierten Weg seine Unterstützung zusicherte und gemeinsame Anstrengungen und eine optimierte Vernetzung in Aussicht stellte. „R+S ist ein sehr gutes Beispiel, wie man dem demografischen Wandel und dem zunehmenden Fachkräftemangel aktiv entgegensteuert.“

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