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Mit dem traditionellen Neujahrsblasen startete der Fuldaer Magistrat ins neue Sitzungsjahr

DSC_4305Fulda (mb). Eine „schöne, sympathische Geste“, wie es Fuldas OB Gerhard Möller nannte, hat auch zu Beginn der diesjährigen Sitzungsreihe des Magistrats ihre Fortsetzung gefunden: das traditionelle Neujahrsblasen der Bläserinnen und Bläser des Bläsercorps der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön/ Vogelsberg. Nicht im Freien, sondern  im Entrée des Verwaltungssitzes stimmten die Musiker die Magistratsmitglieder auf die bevorstehenden Beratungen im noch jungen Jahr 2014 ein. Vor Beginn der ersten Sitzung  stemmten die “Weidmannsjünger” den Arm kräftig in die Seite und intonierten verschiedene stimmungsvolle Jägerweisen.

Zeichen der Verbundenheit

Das Neujahrsblasen geht auf den Kommunalpolitiker und langjährigen Stadtverordneten Walter Hartung zurück. Vor über 30 Jahren hatte er die Idee zum musikalischen Jahresauftakt als ein “Zeichen der Verbundenheit” zwischen Fulda und den neuen Stadtteilen. “Danke, dass Sie diese beeindruckende Tradition fortführen, die wir  sehr zu schätzen wissen”, lobte Möller die Initiative des Bläsercorps. Die musikalische Einstimmung auf das neue Jahr sei ein „schöner Brauch, den wir genießen dürfen“, sagte Möller und erinnerte in seiner Dankadresse an die Bläser an die Verlagsbeilage der Fuldaer Zeitung „Ich lebe gerne in Fulda“. In diesem interessanten Nachdruck einer FZ-Artikelserie werden auch die die Fuldaer Stadtteile gruppenweise vorgestellt und spiegeln laut Möller ein „Stück Färbung und Lebensqualität der Stadt“ wider. Darin werde auch deutlich, dass nicht immer nur von der Kernstadt, sondern insbesondere auch von den Stadtteilen die Rede sei.

Zusammenwachsen gelungen

Für das Bläsercorps wünschte Bernhard Schütz dem Magistrat und dem Oberbürgermeister an seiner Spitze ein glückliches, erfolgreiches Jahr und gute Beratungen. Das Neujahrsblasen sei unter Hartung gemeinsam mit dem früheren Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger sowie dem langjährigen  Bläsercorpsleiter Willi Klüber vor über dreieinhalb Jahrzehnten aus der Taufe gehoben geworden. In ihm spiegele sich die Verbundenheit der Stadtteile zur Kernstadt wider. Die Stadtteile seien längst bestens integriert. Der Glanz der älteren Stadt färbe auch auf die die 24 Stadtteile Fuldas ab. Inzwischen kenne die junge Generation nichts anderes als diese Form der Gemeinschaft. Sie alle fühlten sich heute als „Fuldaer“, betonte Schütz und fügte hinzu, „wir freuen uns, dass wir zur Kräftigung dieser Bindung beitragen können.“

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