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Zwischen Büroarbeit und Außeneinsätzen – Abiturientin berichtet von ihrem FSJ bei der Feuerwehr

Helena Jobst unterstützt als FSJlerin seit August 2013 den Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Fulda. / Foto: privat

Helena Jobst unterstützt als FSJlerin seit August 2013 den Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Fulda. / Foto: privat

Fulda. Ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei der Feuerwehr? Was im ersten Moment außergewöhnlich klingt, ist für Helena Jobst aus Hosenfeld Alltag. Die Fuldaer Abiturientin unterstützt seit August 2013 tatkräftig den Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Fulda.

Seit vielen Jahren ist Helena Jobst aktiv bei der Feuerwehr dabei. Der Zusammenhalt, die gemeinsame Arbeit und die verschiedenen Aufgaben haben der jungen Frau schon immer gefallen. Ihr Jugendwart brachte sie schließlich auf die Idee, nach dem Abitur ein FSJ beim Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Fulda zu machen. Jobst ist mittlerweile die vierte, die hier ein freiwilliges soziales Jahr absolviert.

„Meine Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und abwechslungsreich“, meint die 19-Jährige. Doch vor allem an der Büroarbeit müsse man als FSJler beim Kreisfeuerwehrverband Spaß haben, so Jobst. „Ich arbeite viel an der Organisation von Aktionen für die Kreisjugendfeuerwehr mit und plane die verschiedenen Seminare mit Schwerpunkten wie Erster-Hilfe-Kurs, Klettern oder Rettungsschwimmen“, beschreibt Jobst ihren Arbeitsalltag. Doch auch Außeneinsätze und verschiedene Botengänge stehen für die FSJlerin auf dem Programm.

Im Jugendfeuerwehrausbildungszentrum in Marburg treffen sich bei den Bildungswochen alle Jugendlichen, die aktuell ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr in ganz Hessen machen. „Die Tage in Marburg sind immer super. Wir lernen viel und die Organisatoren haben ein vielfältiges Programm für uns geplant“, freut Jobst sich schon auf die kommende Bildungswoche. Ob gewaltfreie Kommunikation, Bewerbungstraining oder das Erarbeiten der Jugendleiterkarte (Juleika) – den Jugendlichen wird in Marburg viel geboten. Zudem werden sie auch auf Herausforderungen außerhalb des Feuerwehralltags vorbereitet.

„Ein FSJ bei der Feuerwehr kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen“, meint die junge Frau, die im Sommer eine Ausbildung bei Tegut beginnen wird. Bei einer Arbeitszeit von 8 Stunden täglich erwarten den FSJler eine gewisse Aufwandsentschädigung und vor allem viele Einblicke in den Berufsalltag, nicht nur bei der Feuerwehr.

Ab August 2014 sucht der Kreisfeuerwehrverband übrigens noch einen Nachfolger für Helena Jobst. Genauere Informationen gibt es auf der Internetseite der Kreisjugendfeuerwehr www.kjf-fulda.org oder des Kreisfeuerwehrverbandes www.kfv-fulda.org.

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