
Fördervorstandsmitglied Jürgen Grosch und Pfarrer Stefan Bürger mit einer wertvollen Original-Dachschieferplatte / Foto: Malte Bürger
Fulda. Die Kreuzkirche in Fulda baut, sie baut Zukunft. Sie erweitert die Kirche um eine variable Gottesdienst- und Gemeinderaumfläche von rund 200 m². Ihr Förderverein „Zukunft bauen“ übergab jetzt 9.600 € für die Dachsanierung an die Kirchengemeinde.
Das Geld stamme aus Mitgliedsbeiträgen und Einzelspenden. „Mit den 30 m² Dachdeckung haben wir jetzt rund 50 % der Dachfinanzierung geschafft, also 41.000 €“, freut sich Pfarrer Stefan Bürger über die Spendenbereitschaft. Im Zuge der Bauplanungen hatte sich Mitte 2012 herausgestellt, dass Dach- und Fassadensanierung nicht in einem zweiten Bauabschnitt erfolgen konnten. Unter dem Stichwort „Meine Kirche – ein Stück Dach von mir!“ versucht die Gemeinde seit dem, um Begeisterung und Spenden für ihr Kirchendach und ihre Kirche zu werben, die die einzige in Hessen ist, die in großem Stil anbaut. Bei dem derzeitigen Wetter sei man froh, dass das Dach bereits gedeckt, wenn auch noch nicht gänzlich finanziert sei.
Der zwei Jahre alte Förderverein mit rund 110 Mitgliedern hat die alleinige Aufgabe, die Kreuzkirche und ihren Umbau zu fördern. Jährlich soll über die Mitgliedsbeiträge das zinslose Darlehen der Gemeinde von 170.000 € für den Kreuzkirchenumbau abgetragen werden. „Nur durch die Mittel des Fördervereins haben wir überhaupt die Genehmigung zum Bau bekommen“, erklärt Bürger, der selbst Beisitzer ist, die herausragende Bedeutung des Vereins. Mitgliedschaften im Verein sind ab 1,50 € im Monat möglich, Anträge auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Auch Einzelspender, sogar online, sind möglich und bekommen eine abzugsfähige Spendenbescheinigung.
Zur Zeit sind die Firmen an der Kreuzkirche mit Elektro- und Heizungsinstallationen beschäftigt. In einigen Wochen, wenn die Trocknungszeiten des Estrichs abzusehen sind, könne dann auch über den Einweihungstermin gesprochen werden. (www.kreuzkirche-fulda.de/cms/index.php?page=345)