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Mario Klotzsche (FDP) begrüßt Ausbau der Kinderbetreuung, Mitspracherechte der Eltern

Fulda. Mario Klotzsche, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Fulda, freut sich über die deutliche Erhöhung der Landesförderung für die Kinderbetreuung und die Neuausrichtung der Vorschriften in den Kindergärten. „Das ist ein wirklich gutes Gesetz aus Wiesbaden, dass gerade den ländlichen Regionen helfen wird“, so Klotzsche.

„Als Landkreis sind wir für die Kinder- und Jugendhilfe und damit auch für ein gutes Kinderbetreuungsangebot verantwortlich. Deshalb ist es gut, dass das Land ab 2013 deutlich mehr Geld zur Verfügung stellt, die Förderung stärker auf die Kinder und den Elternwunsch gelenkt und mehr Flexibilität zulässt“, so Klotzsche.

Insgesamt gibt die schwarz-gelbe Landesregierung jährlich 117,5 Millionen Euro mehr für die Kinderbetreuung aus. Nach dem jetzigen Entwurf des Kinderförderungsgesetzes soll die gruppenbezogene Förderung durch eine kindbezogene Förderung ersetzt werden. „Genau dafür hat sich die FDP seit Jahren eingesetzt, denn wir wollen nicht, dass leere Plätze gefördert werden, die andernorts dringend notwendig sind“, so Klotzsche weiter. Das Motto laut: „Das Geld folgt den Kindern.“

Ziel ist es, dass die Träger ihre Angebote noch mehr am Bedarf von Eltern und Kindern ausrichten. In Zukunft haben die Eltern mehr Mitspracherechte, etwa bei pädagogischen Fragen, Öffnungszeiten oder Beitragsgestaltung. Tageseinrichtungen mit vielen Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse oder mit Familien bisher schon staatlich unterstützt werden bekommen zusätzliche Förderung.

„Gerade kleine Kinder, die sprachliche Probleme haben oder wo die Umstände zu Hause schwierig sind, müssen wir von Anfang an unterstützen, damit sie wirklich eine faire Chance im Leben haben“, so Klotzsche.

„Besonders freut mich, dass das neue Gesetz auch die Kinderbetreuung in ländlichen Regionen unterstützt. Einrichtungen in kleinen Gemeinden mit nur einer Kinderkrippen (U3)-Gruppe werden durch eine Pauschale gefördert, so dass sie nicht gleich schließen müssen, wenn ein oder zwei Plätze einmal frei bleiben. Auch dass die Gruppengrößen jetzt etwas flexibler gehandhabt werden können, hilft besonders kleineren Kindergärten und den Eltern. Früher musste der Kindergarten Eltern sofort abweisen, sobald die vorgeschriebene Platzzahl erreicht war, auch wenn das nur für einen Monat galt. In Zukunft gibt es nicht mehr solche Härten,“ freut sich Klotzsche.

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