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Neuer Konzessionsvertrag zwischen Alsfeld und GWV besiegelt partnerschaftliche Zusammenarbeit für weitere 20 Jahre

Alsfeld. Mit der Stadt Alsfeld im Vogelsbergkreis ist die Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH in vielfältiger Weise partnerschaftlich verbunden. Seit 1974 ist die Stadt an dem Unternehmen beteiligt. Grundlage für die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung ist ein Konzessionsvertrag. Dieser wurde jetzt für die kommenden 20 Jahre neu abgeschlossen. Bürgermeister Ralf A. Becker und Erster Stadtrat Jürgen Udo Pfeiffer für die Stadt Alsfeld unterzeichneten mit GWV-Geschäftsführer Martin Heun und der Technischen Leiterin des Energiedienstleistungsunternehmens Sylvia Bienert den neuen Vertrag.

Mit dem Konzessionsvertrag wird die Nutzung kommunaler Straßen, Wege und Plätze für die Infrastruktur der Energieversorgung geregelt. Der neue Vertrag zwischen der Stadt Alsfeld und GWV gilt ab dem 1. Januar 2013 für weitere 20 Jahre. „Wir danken der Stadt Alsfeld für die partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freuen uns über Vertrauen und Wertschätzung, die in diesem neuen langjährigen Vertrag ihren Ausdruck finden“, sagte GWV-Geschäftsführer Martin Heun bei der Vertragsunterzeichnung im Alsfelder Rathaus.

„Wir arbeiten eng und erfolgreich mit GWV zusammen und haben uns daher gerne für das Unternehmen als unseren zuverlässigen regionalen Partner für die Zukunft entschieden“, entgegnete Bürgermeister Ralf A. Becker und erläuterte: „Wir pflegen einen kurzen, direkten Draht zueinander, das Erdgasnetz von GWV ist gepflegt und wird bedarfsgerecht erweitert – wir sind rundum zufrieden.“ Die Entscheidung der Stadt Alsfeld für eine Fortsetzung der Konzessions-Partnerschaft mit GWV fiel daher im Alsfelder Stadtparlament am 12. Dezember 2012 einstimmig.

Gemeinsam mit Martin Heun und Sylvia Bienert von GWV warfen Bürgermeister Becker und Erster Stadtrat Pfeiffer einen Blick zurück auf die Anfänge der Versorgung von Alsfeld mit Erdgas. Um die Stadt an die Erdgasversorgung anschließen zu können, wurde 1974 die bis Lauterbach reichende GWV-Erdgas-Hochdruckleitung um 18 Kilometer nach Alsfeld verlängert. Außerdem investierte GWV Osthessen in eine Gasdruckregelmessanlage für die Ortseinspeisung. Schon im ersten Jahr wurden insgesamt 7,1 Kilometer Ortsversorgungsleitungen verlegt und über 50 Hausanschlüsse hergestellt – ein infrastruktureller Meilenstein und ein wichtiger Schritt zur weiteren Entwicklung der Stadt.

Bis 1979 war der Kern der Alsfelder Altstadt weitestgehend für die Erdgasversorgung erschlossen. Wegen der starken Nachfrage begann GWV auch mit der Anbindung des Stadtteils Altenburg an ihr Gasnetz. Im Bereich der Hessenlandhalle wurde 1992 eine zweite Gasdruckregelmessanlage errichtet – und so die Versorgungssicherheit der Stadt erhöht.

Heute hält die Gas- und Wasserversorgung Osthessen in Alsfeld über 50 Kilometer Gasversorgungsleitungen vor. Es bestehen über 1.600 Erdgas-Hausanschlüsse mit einer Gesamtlänge von mehr als 23 Kilometern. Damit sind Alsfeld und der Stadtteil Altenburg nahezu flächendeckend mit Erdgas versorgt.

Seit 2002 betreibt GWV in Alsfeld zudem eine Erdgas-Tankanlage mit zwei Zapfsäulen. Mit Messebeteiligungen zeigt das Unternehmen ebenso Präsenz vor Ort wie mit einer eigenen Betriebsstelle in Alsfeld: Mitarbeiter und Spezialgerätschaften sind so immer schnell vor Ort.

Auch in den kommenden 20 Jahren wolle man in bewährter Weise gemeinsam an der positiven Weiterentwicklung der Stadt Alsfeld  arbeiten, versicherten GWV-Geschäftsführer Martin Heun und Alsfelds Bürgermeister Ralf A. Becker, als sie ihre Unterschriften unter den  neuen Konzessionsvertrag setzten.

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