Burghaun. Am vergangenen Samstag konnte Bürgermeister Alexander Hohmann mit zahlreichen Gästen im Rahmen des historischen Weihnachtsmarktes in der Stadtstraße den neuen Kirchplatz und den Rundweg an der Haune einweihen. Bürgermeister Hohmann erklärte, dass das Projekt schon seit Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreich betrieben wurde. Aber erst in diesem Frühjahr konnte der Grunderwerb abgeschlossen werden. Der neue Kirchplatz inmitten des Ortskerns Burghaun soll nun nach erfolgreicher Arbeit als Treffpunkt für Zusammenkünfte von jungen und alten Mitbürgern genutzt werden. Da der Platz einen soziologischen Raum für Kommunikation darstellt, wurde die Maßnahme vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung finanziell gefördert. Mit insgesamt 145.000 Euro beträgt die Förderquote 50 Prozent. Hinzu kamen ebenfalls noch 15.000 Euro aus dem Förderprogramm der einfachen Stadterneuerung.
Die bisher angenommenen Kosten von 230.000 Euro für den Kirchplatz und die 60.000 Euro für den Rundweg an der Haune wurden nach Aussage des Bürgermeisters unterschritten. Insgesamt wurden 30.000 Euro auf Grund guter Kostenkontrolle eingespart. Somit haben die Aufwendungen für den Kirchplatz rund 207.000 Euro betragen und für den Rundweg 52.000 Euro. Alexander Hohmann dankte an dieser Stelle in besonderem Maße der evangelischen Kirchengemeinde, die mit viel Rat und Tat und fleißigen Helfern den Ausbau unterstützten.

Die Planungen wurden von dem Büro Herget & Wienröder aus Eichenzell übernommen. Auch Architekt Elmar Herget freute sich über den enormen Zusammenhalt in Burghaun. Er lobte im Besonderen die Anwohner der Stadtstraße, die mit ihrer Unterstützung einen vorbildlichen Einsatz geleistet haben. Für den Ortsvorsteher Michael Bätza erfüllte sich ein persönlich lang ersehnter Wunsch mit dem Ausbau des Platzes. Er lasse den Kern von Burghaun in neuem Glanz erstrahlen, so Bätza. Der evangelische Pfarrer Johannes Zechmeister und der katholische Pfarrer Gerhard Bug, beide direkte Nachbarn des Platzes, sprachen ebenfalls ihren Dank für das gelungene Erscheinungsbild aus und sprachen gemeinsam ein Dankgebet.
Gemeinsam mit dem Architekten Elmar Herget, den beiden Pfarrern und dem Ortsvorsteher Michael Bätza enthüllte Bürgermeister Alexander Hohmann feierlich einen Gedenkstein, der an die Bauarbeiten mit Hilfe der europäischen Fördermittel erinnern soll.