Fulda (bpf). Im Fuldaer Dom wird die Heilige Nacht am 24. Dezember um 22 Uhr traditionsgemäß mit weihnachtlicher Chor- und Orgelmusik eingeleitet. Es singt der Dompfarrchor unter Leitung von Anne Rill. Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser spielt Improvisationen und Werke von S. Karg-Elert, F. Liszt und F. Mendelssohn-Bartholdy. Um 22.30 Uhr beginnt die Christmette.
Am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) ist um 7 Uhr Hirtenamt in der Michaelskirche. Um 9.30 Uhr folgt ein festliches Pontifikalamt, das Bischof Heinz Josef Algermissen halten wird. In dem Gottesdienst, der als lateinisches Hochamt gefeiert wird, singt der Domchor Fulda unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber mit Solisten Teile aus der „Messe in C“ von F. Schubert, einen Chorsatz von F. Mendelssohn-Bartholdy sowie weitere Lieder im Wechsel mit der Gemeinde. Das Domorchester wirkt mit. An der Domorgel Domorganist Prof. Kaiser, der „Le verbe“ von O. Messiaen und eigene Improvisationen spielt. An das Pontifikalamt schließt sich um 11.30 Uhr ein Weihnachtshochamt an. Um 17.45 Uhr ist in der Marienkapelle eine feierliche Weihnachtsvesper mit sakramentalem Segen. Die Abendmesse findet wie an allen Sonntagen um 18.30 Uhr statt.
Am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember) findet um 7 Uhr ein lateinisches Choralamt in der Michaelskirche statt. Um 9.30 Uhr wird Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein, Präses der Chöre am Dom, im Dom ein Kathedralamt mit Aufnahme der neuen Sängerinnen und Sänger feiern. Der Jugendkathedralchor unter Leitung von Domkapellmeister Huber wird in dem Gottesdienst Chorsätze von M. Praetorius und B. Chilcott sowie weitere Weihnachtslieder im Wechsel mit der Gemeinde singen. An der Domorgel Prof. Kaiser, der „Präludium und Fuge in G-Dur“ von J. S. Bach intoniert. Ansonsten sind die Gottesdienstzeiten am zweiten Weihnachtstag im Dom die gleichen wie am ersten; indes findet keine Weihnachtsvesper statt.