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Bistum Fulda leistet 20.000 Euro Soforthilfe für Kongo

Fulda (bpf). Das Bistum Fulda hat aus seinem Katastrophenfonds 20.000 Euro als Soforthilfe für die Flüchtlinge im Kongo zur Verfügung gestellt. Der Betrag wurde an das internationale Caritas-Netzwerk in Freiburg überwiesen. Mit der Geldhilfe soll ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der kriegerischen Auseinandersetzungen im Ostkongo gesetzt und ein Beitrag zur Linderung der Not in der Bevölkerung des afrikanischen Landes geleistet werden.
„Das Schicksal der Menschen im Kongo, die auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind, sollte niemanden in unserem Lande unberührt lassen“, betont Bischof Heinz Josef Algermissen. Im Ostkongo wird die Lage immer kritischer. Täglich werden neue Menschenrechtsverletzungen gemeldet. Große Teile der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Strom, Wasser und öffentlicher Versorgung. Im Gegensatz zu vielen ausländischen Organisationen, die das Gebiet aufgrund der angespannten Lage verlassen haben, ist die lokale Caritas weiter in Goma präsent.

Seit langem gehört sie in der Region zu den wichtigsten und angesehensten humanitären Organisationen – auch dank der kontinuierlichen Unterstützung durch den Deutschen Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international. Die Vertriebenen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen – ebenso wie weitere Hunderttausende, die zum Teil schon seit vielen Jahren wegen des andauernden Konflikts in Flüchtlingscamps leben müssen.

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