Fulda. „Die Fuldaer Tafel führt in der Innenstadt von Fulda keine Straßensammlung durch und hat auch keine anderen Personen oder Organisationen autorisiert oder gar beauftragt, im Namen der Tafel dort um Geldspenden zu bitten.“ Dies stellte Heinz Steege, erster Vorsitzender der Fuldaer Tafel, gegenüber der Presse klar. Er reagierte damit auf Hinweise, dass in letzter Zeit erneut Spendensammler in der Innenstadt von Fulda Passanten angesprochen und um Geldspenden gebeten hätten, die angeblich der Fuldaer Tafel zu Gute kommen sollten.
Die Fuldaer Tafel sei zur Finanzierung ihrer laufenden Ausgaben wie die Miete für ihre Ladenräume in der Weserstraße und die Kosten für ihre vier zur Abholung von Lebensmitteln benötigten Fahrzeuge zwar dringend auf Spenden angewiesen, sagte Steege. Wer die Fuldaer Tafel finanziell unterstützen wolle, werde aber gebeten, seine Spende auf das Spendenkonto 55 bei der Sparkasse Fulda einzuzahlen oder sie im Büro der Fuldaer Tafel in der Weserstraße 33 zu übergeben. So könne vermieden werden, dass vorgebliche Spendensammler auf der Straße den guten Namen der Fuldaer Tafel für möglicherweise betrügerische Zwecke ausnutzten.
Die Fuldaer Tafel gibt seit acht Jahren gute Lebensmittel, die ansonsten vernichtet werden müssten, an bedürftige Menschen weiter. Sie gehört zu den größten Tafeln Hessens und verteilt jede Woche Lebensmittel an 3700 einkommensschwache Menschen, darunter an mehr als 1300 Kinder.