Fulda. Zu Beginn des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen ´Jahr des Glaubens´ bot das Bistum Fulda in der Reihe “Wir sind gesandt! – Bausteine einer missionarischen Pastoral“ eine Fortbildung für ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter an. Thematisch nahmen die Verantwortlichen, Pfr. Markus Günther aus Gelnhausen, Diözesanbeauftragter für den Erwachsenenkatechumenat und Thomas Bretz, Referent für Neuevangelisierung im Seelsorgeamt des Bischöflichen Generalvikariats, konkrete „pfarreimissionarsiche Initiativen“ in den Blick und referierten zu Beginn des Tages über „Mein Platz als Laie in der Glaubensverkündigung“, über „Glaubenskurse“ und „von der Kunst der Teamarbeit“.
Am Nachmittag begaben sich die 30 Seminarteilnehmer in die Fuldaer Innenstadt, um bei einer Umfrageaktion zum St. Martinsfest mit Passanten über den heiligen Martin und über die persönliche Bedeutung des Glaubens ins Gespräch zu kommen.
„Es war viel einfacher als ich gedacht hatte, mit Menschen ein offenes Gespräch über den Glauben zu führen, St. Martin war da auch ein sympathischer Türöffner“ und „mehrere Menschen waren so gerührt von unserem zwecklosen Engagement für Gutes, dass Sie zu weinen begannen“, waren Rückmeldungen von der missionarischen Straßenaktion. „Da es gerade uns Deutschen schwer fällt über unseren Glauben zu sprechen, sollten wir auch immer wieder gut betreute Möglichkeiten schaffen, unsere Sprachfähigkeit im positiven Sinne einzuüben“, so Bretz in seinem Fazit.

Am Ende des Tages kam die Gruppe zum gemeinsamen Vespergebet zusammen, wo ein Element des Katechumenats, dem Weg des Christwerdens, aufgegriffen und über das „Glaubensbekenntnis“ nachgedacht wurde. Dieses übergab Pfr. Günther mit einem Sendungssegen an jeden Teilnehmer.
Beim Auswertungsgespräch bilanzierte die Gruppe, dass ihr „der offene Erfahrungsaustausch, die vielen Gedankenanstöße, Ideen, relevante Tipps und eine persönliche Ermutigung für den Glauben“ bei diesem Tagesseminar besonders gut gefallen haben. Die Fortbildungsreihe wird im nächsten Jahr fortgesetzt.