Fulda. Der jährlich stattfindende Musikschultag des Fachbereichs Musikerziehung der Volkshochschule des Landkreises Fulda war auch in diesem Jahr wieder geprägt von erstklassigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler und einer großen Anzahl an musikbegeisterten Besuchern. Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Solistenkonzert, das mit hervorragenden Beiträgen fortgeschrittener Schülerinnen und Schüler sowie Preisträgern am Wettbewerb Jugend musiziert das Publikum in der Winfriedschule begeistern konnte.
In seinem Grußwort dankte Dr. Klaus Listmann, Studienleiter der vhs und Leiter des Fachbereichs Musikerziehung, den jungen Künstlerinnen und Künstlern für ihren persönlichen Einsatz, ihre langjährige Probenarbeit und schließlich den Mut, vor ein großes Publikum zu treten und ihr Können zum Besten zu geben. Listmann lud die Zuschauer ein, das Konzert zu genießen, in dem die Klassik vorherrsche, aber auch Musik aus andere Epochen und sogar Eigenkompositionen der jungen Künstler zu hören seien. Den Dozentinnen und Dozenten danke er für die engagierte Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf ihren Auftritt. Mit ihrer Arbeit bereicherten sie das musikalische Leben in der Region.
Mit einem Zitat des griechischen Philosophen Platon hob Fachbereichsleiter Dr. Listmann die Bedeutung von Bildungsangebote im musisch-kulturellen Bereich hervor, die über den fachbezogenen Bildungswert hinaus einen wesentlichen Beitrag für eine positive Schulatmosphäre, für einen sozialen Umgang miteinander sowie für die Persönlichkeitsstabilisierung leisteten. Das Zitat “Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit, weil Rhythmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen” habe auch heute noch nichts an seiner Bedeutung verloren.
Die nachfolgenden musikalischen Beiträge waren beim Solistenkonzert zu hören:
- Gerold Keck (Klavier): “Nocturne” von F. Chopin
- Florian Hüfer (Trompete) und Annabell Wetter (Klavier): “Andante” aus Konzert für Trompete Es-Dur von J. Haydn sowie “Scherzo” von T. Hansen
- Hannah Erhard (Klavier): “Valse”, h-Moll, Op. 69, Nr. 2 von F. Chopin
- Rufina Petlewski (Violine) und Matthias Reger (Klavier.): “Sonate Nr. 2”, G-Dur “Carattere Espagnuolo” von C. M. v. Weber
- Jan Heymel (Klavier): “Song of Hope” (Eigenkomposition)
- Jonathan Kött (Cello) und E. Pereverteilo (Klavier): “Etude-Caprice”, C-Dur, Allegro von G. Goltermann
- Rufina Petlewski (Violine) und R. Rebakovski (Klavier): “Marron y Azuel” von A. Piazolla
- Johanna Halsch (Gesang) und Maximilian Möller (Klavier): “Auf dem See” von J. Brahms sowie “Silhouette” von L. Bernstein
- Deborah Windisch (Gesang) und M. Wissenbach (Klavier): “Ich gehör nur mir” von S. Levay
- Deborah Windisch (Gesang) mit dem Chor vhs-cantabile: “Fame” von M. Gore
- Maya Atrissi und R. Rebakovski (Klavier 4-händig): “Waltz” aus: “Masquerade” von A. Khachaturian
- Cecilia Steinmacher (Klavier): “Sonate” c-Moll, Op. 13 (“Pathétique”), 1. Satz von L.v. Beethoven
- Dominik Möller (Klavier): “Nocturne” cis-Moll, Opus post. von F. Chopin
- Benjamin Ries (Klavier): “Toccata” (Eigenkomposition)
