Gersfeld. Die für Europa-Angelegenheiten zuständige hessische Staatssekretärin Nicola Beer besuchte die Wasserkuppe. Gemeinsam mit Landrat Bernd Woide, Torsten Raab, dem Verwaltungsleiter des UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und Gersfelds Bürgermeisterkandidaten Peter Wolff diskutierte sie über Entwicklungschancen des Wasserkuppe und des Biosphärenreservates. Insbesondere bei der schrittweisen Umsetzung des Masterplanes Wasserkuppe mit seinen Verkehrs- und Parkplatzsnätzen, die internationale Vernetzung und die Zukunft der Dachmarke Rhön im Zusammenspiel mit anderen Qualitätssiegeln und einer offensiveren Vermarktung verliefen die Diskussionen.
Für Wolff ist es dabei selbstverständlich, dass, sollte er in vier Wochen zum Bürgermeister Gersfelds gewählt werden, sich die Stadt intensiver in die Belange um die Zukunft der Wasserkuppe einbringt. Beer, die auf Einladung der Gersfelder Fraktionen von CDU, BWG, FDP und Bündnis 90/Die Grünen kam, informierte sich zuvor mit Wolff bereits auf Hessens höchstem Denkmal, dem Radom, bei Hans-Ulrich Enders und Pia Groß von der gemeinnützigen Radom-GmbH über die Positionierung des Radom als touristisches Ziel innerhalb des Wasserkuppenensembles, aber auch darüber hinaus.
Mit Hessens höchstgelegener Aussichtsplattform, der imposanten Kuppel als Veranstaltungsräumlichkeit und seiner Vergangenheit innerhalb eines militärischen Komplexes bietet das Radom eine Vielzahl an Möglichkeiten, berichtete ihr auch Gersfelds Stadtrat Carl-Jürgen Pillmann, der zu den Pionieren der Radom-Erhaltung zählt. Abschließend besuchten Beer und Peter Wolff eine Einrichtung, die ihren festen Platz auf der Wasserkuppe hat und insofern auch ein Bindeglied internationalen Austausches darstellt.
Theo Rack, der Leiter des Deutschen Segelflugmuseums, informierte seine politischen Gäste über die Historie und die Bedeutung des Museums, das zu den wenigen bundesweit gehört, das sich weitestgehend selbst finanziert. Die Geschichte des Segelflugs und die Entwicklung des Modellflugs habe im Museum eine ansprechende Heimstätte und kompetente „Erklärer“ gefunden, würdigte Nicola Beer die Leistung der Segelflieger. Peter Wolff sicherte seinen Gesprächspartnern auf der Wasserkuppe zu, er wolle als Bürgermeister Gersfelds die Bedeutung und die Attraktivität der Wasserkuppe erhöhen.
Als Marketingprofi könne es sein Wissen in die Amtsführung einbringen und dazu beitragen, dass Gersfeld mit Wasserkuppe und Biosphärenreservat als hochrangiges Natur- und Freizeitziel wahrgenommen und angenommen wird. Daher habe es ihn sehr gefreut, dass die Staatssekretärin der Einladung auf die Wasserkuppe gefolgt ist, um zu prüfen, inwieweit Gersfeld und Hessens höchster Berg auch künftig vom Land Hessen profitieren können.
Info:
www.wolff-einerfueralle.de
www.facebook.com/Peter.Wolff.fuer.Gersfeld