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Fuldaer Kinder helfen Kindern

Fulda. Sparsam ging es in „Mini-Fulda“ zu. So hatten die Kinder am Ende der Herbstferien noch 471 Mini-Fulda-Taler übrig. Dieses „Geld“ wollten sie für einen guten Zweck spenden, um anderen Kindern zu helfen. Zusammen mit ihren Müttern, Geschwistern und Daniel Hunold von der Kinder- und Jugendförderung übergaben die Bürgermeister/Innen von „Mini-Fulda 2011“ Thore Dechant, Alessa Bauch und Laura Hillenbrand das Mini-Fulda-Geld – umgerechnet 100 Euro – an Dr. Dippel. „Es freut mich sehr, dass die Kinder so viel Spaß bei diesem Ferienprogramm hatten und dabei auf spielerische Weise etwas über die Abläufe in einer Stadt und über demokratische Verfahren gelernt haben“, erklärt Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel. Besonders schön sei es nun, dass die Kinder auch noch etwas Gutes tun möchten und die 100 Euro dem Kinderschutzbund spenden, so der Jugenddezernent begeistert.

Mini-Fulda

Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Fulda hat in den Herbstferien eine Spielstadt für Kinder von 8 bis 12 Jahren in der Jugendkulturfabrik in der Weimarer Straße angeboten. Neben dem Aufbau wie im richtigen Leben mit Rathaus, Arbeitsamt, Polizei und Fernsehen lernten die Teilnehmer/Innen auch, dass man einen Lohn (Taler) nur durch Arbeit erreichen kann. Mit ihrem wohlverdienten Lohn konnten sie sich in der Spielstadt etwas kaufen – zum Beispiel Schmuck, eine Zeitung, den Eintritt für das Theater, Süßigkeiten oder Getränke. Außerdem wurde auch in jeder Woche ein Bürgermeister gewählt, der jeden Tag die Mini-Fulda-Versammlung aller Bürgerinnen und Bürger leitete. In der ersten Woche hatte der elfjährige Thore Dechant dieses Amt inne, in der zweiten Woche die zehnjährige Alessa Bauch zusammen mit der elfjährigen Laura Hillenbrand.  (cp)

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