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Sibylle Herbert (FDP) kritisiert: Neue Buslinie Schloss-Fasanerie unzureichend

Fulda. Sibylle Herbert, Vorsitzende der FDP in der Stadt Fulda, kritisiert die neue Buslinie zum Schloss-Fasanerie als unzureichend und fordert die Ausweitung der Fahrzeiten auf das Wochenende und die Feiertage. Die FDP habe sich lange schon für die Anbindung von Schloss Fasanerie, das auf der Gemarkung Eichenzell liegt, an das Stadtbusnetz eingesetzt und dies bereits für die Haushaltsberatungen 2009 gefordert. Oberbürgermeister Möller hatte den Liberalen dann zugesichert sich für die Weiterführung der Buslinie von Bronnzell bis Fasanerie einzusetzen. Nach langem Drängen gebe es jetzt zwar eine Busverbindung, aber nur von Montag bis Freitag, am Wochenende und an den Feiertagen fahren weiterhin keine Busse zum Schloss. „Die meisten Besucher kommen aber nicht unter der Woche. Deshalb wollen wir, dass die Busverbindung auch auf das Wochenende und die Feiertage ausgedehnt wird, damit Fasanerie als Ausflugsziel gestärkt wird“, so Herbert.

Das Schloss Fasanerie ist eine der touristischen Hauptattraktionen in der ganzen Region Fulda. Die Zuschauer des Hessischen Rundfunks haben das Schloss kürzlich zum zweitschönsten Schloss Hessens gewählt. Trotzdem gab es bis vor kurzem keinerlei Anbindung an den öffentlichen Personennachverkehr (ÖPNV). Zu einer erfolgreichen touristischen Vermarktung gehöre laut Herbert aber die Andienung durch den öffentlichen Busverkehr. Da die aus der Stadt Fulda kommenden Busse bereits bis Bronnzell fahren, sei es lediglich notwendig die bestehende Linie um eine Haltestelle zu verlängern. „Es ist schon lustig zu sehen, dass sich die Fuldaer CDU im Kommunalwahlkampf mit dem ICE-Halt der Deutschen Bahn AG schmückt, aber vor Ort nicht in der Lage ist, dafür zu sorgen, dass der Stadtbus eine Station weiter fährt“, so Herbert.   „Wir sollten die Chance nutzen und diese Perle unserer Kulturgeschichte nach außen selbstbewusst darstellen. Ohne eine vernünftige Anbindung an den ÖPNV in den touristischen Hauptstoßzeiten geht das aber nicht“, so Herbert abschließend.

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