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Elisabeth-Preis der Caritas im Bistum Fulda: Preisverleihung im Stadtschloss – Jury zeichnete zwei Inklusionsprojekte aus

Fulda. Zum zweiten Mal verlieh der Caritasverband  für die Diözese Fulda dieses Jahr seinen mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Elisabeth-Preis zur Förderung herausragenden ehrenamtlichen Engagements. Die Preisverleihung eerfolgte gestern im Marmorsaal des Stadtschlosses Fulda. Auch dieses Jahr orientierte sich die Ausschreibung inhaltlich an der laufenden Jahreskampagne der Caritas. Dementsprechend ging es diesmal um Projekte zur vollständigen gesellschaftlichen Teilhabe (Inklusion) und Verbesserung des Lebensalltags von Menschen mit Behinderung.

Ausgezeichnet wurden zwei Projekte, die zu gleichen Teilen jeweils das halbe Preisgeld erhalten, Gewinner sind:

  1. das Hünfelder Projekt „Unterstützung im Lebensalltag der MS-Erkrankten Eva-Maria M.“, mit der ein Kreis von Freiwilligen der Betroffenen trotz fortgeschrittener Multiple Sklerose ein Leben im gewohnten Umfeld sowie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Alltag durch individuelle Betreuungsmaßnahmen ermöglicht.
  2. die Fuldaer Elterninitiative „Freizeitclub“ der Eltern von behinderten Werkstattmitarbeitern, die seit 30 Jahren ein abwechslungsreiches und auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Freizeitangebot mit Ausflügen und Veranstaltungen bietet. Von diesem Angebot profitieren Menschen, die sonst nur unter großen Schwierigkeiten an solchen Unternehmungen teilnehmen könnten.

Die Preise wurden im Rahmen eines Festaktes verliehen, bei dieser inklusiven Veranstaltung sorgten Band InTakt und Chor des Antoniusheimes für den musikalischen Rahmen. Dem Festakt vorgeschaltet war ein Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche, den der Fuldaer Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke gemeinsam mit Msgr. Elmar Gurk zelebrierte. Im Gottesdienst sang der Senioren-Projektchor 65 plus.

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