Fulda. „In dieses Publikum zu schauen, ist eine wahre Freude – hier sitzt die Zukunft.“ Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Lothar Jordan die acht Studienanfänger der Berufsakademie Fulda. „Das Vertrauen von jungen Menschen in eine Ausbildungsform, die Studium und Praxisbezug miteinander verbindet und bei einem erfolgreichen Abschluss eine unmittelbare Anstellung so gut wie garantiert, trägt einen großen Teil zum Erfolg der Berufsakademie bei.“
Der Inhaber des Bildungsunternehmens führte an: „Seit einigen Jahren erhalten rund 90 Prozent aller Absolventen nach ihrem bestandenem Examen eine Anstellung.“ Der Bedarf an Absolventen von Berufsakademien sei sprunghaft gestiegen. Und noch etwas: „Eine Vielzahl ehemaliger BA-Studenten sind heute in den Führungsriegen namhafter Unternehmen zu finden. Hier aus der Region beispielsweise ist es der Vorstandsvorsitzende von tegut…,Thomas Gutberlet.“ Den idealen Wechsel zwischen Theorie und Praxis wissen die Kooperationspartner des neuen BA-Jahrgangs zu schätzen: Studenten entsenden die Unternehmen Conradi + Kaiser GmbH, Physiotherapeutische Zentren SZCZESNIAK, Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen Wasserkuppe GmbH, tegut…Gutberlet Stiftung & Co., Technolit GmbH sowie das Bildungsunternehmen Dr. Jordan und das inlingua Trainingscenter Fulda.
Seit 2008 werden an der privaten Berufsakademie Fulda die Studierenden zum staatlich anerkannten Abschluss „Bachelor of Arts“ geführt. Prof. Dr. Günter Solf, Studienleiter der BA Fulda, hob die hohe Qualität der Arbeit in kleinen Gruppen hervor, die es ermöglicht, jeden Studenten individuell zu betreuen. Der Dozent betonte, durch den demografischen Wandel seien qualifizierte Arbeitskräfte zu einem knappen Gut geworden und den Studienanfängern würden damit „alle Türen offen“ stehen.
Dennoch: „Die nächsten drei Jahre werden geprägt sein von intensiver Auseinandersetzung mit ökonomischen Themen, dabei werden die in der Theorie erlernten Sachverhalte in der darauffolgenden Praxisphase immer wieder trainiert und müssen sich in der Erstellung von Praxisarbeiten beweisen. Am Ende Ihrer Studienzeit sind Sie in der Lage, eigenverantwortlich interdisziplinäre Problemlösungen zu erarbeiten, als Führungskraft klar und überzeugend aufzutreten und Ihr Verhalten eigenreflektierend zu analysieren und zu verändern.“
Sophia Axmann, Studentin der Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen GmbH, betonte, dass ihre Entscheidung für das BA-Studium maßgeblich von der praxisorientierten Ausbildung im Unternehmen bestimmt gewesen sei. Klaus Schönherr, einer der Geschäftsführer der Technolit GmbH, lobte die engagierte Arbeit von Prof. Dr. Jordan und Prof. Dr. Solf. Der Unternehmer erklärte, er habe sich zur Kooperation entschlossen, um den Studierenden in einem kompakten Zeitraum ein Optimum an Praxiserfahrung zu ermöglichen. Weiterhin lobte Schönherr die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die zum Verstehen komplexer Sachverhalte sehr nützlich sei und stellte noch einen entscheidenden Unterschied zur Universität heraus: „Ihre Karriere startet heute. Sie können bereits in kurzer Zeit sehen, wo Sie stehen.“
Zum Foto: Freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Prof. Dr. Günter Solf und Prof. Dr. Jordan (rechts) mit den neuen Studenten der Berufsakademie.