Fulda. Mit einer eindrucksvollen Präsentation wird sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr an der RettMobil 2008 in Fulda beteiligen. Bereits zum vierten Mal wird das Sanitätslehrregiment aus dem bayerischen Feldkirchen an der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität teilnehmen.
Mehrere tausend Besucher haben vom 14. bis 17. Mai 2008 die Möglichkeit, sich das Material des Sanitätsdienstes der Bundeswehr genau anzusehen und sich von der Leistungsfähigkeit zu überzeugen. Mit einer Luftlanderettungsstation und den Bundeswehr-Rettungsfahrzeugen „Fuchs“ sowie „Duro“ wird der Stand für die Besucher wieder Hingucker und Anziehungspunkt der Messe werden.
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr leistet an vielen Standorten innerhalb Deutschlands und in zahlreichen Krisengebieten der Welt seinen Beitrag zur Erfüllung der Aufträge, die an die Streitkräfte gestellt werden. Er bedient sich dabei modernster Medizintechnologie, mobiler Sanitätseinrichtungen, neuentwickelter Transportmittel und Transportwege sowie ständiger Aus- und Fortbildung aller im Sanitätsdienst eingesetzten Soldatinnen und Soldaten, um dem hohen Anspruch der Bundeswehr gerecht zu werden.
Maxime des Sanitätsdienstes ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Dabei gilt es, den Bundeswehrangehörigen im Falle einer Erkrankung, eines Unfalles oder einer Verwundung im Auslandseinsatz eine medizinische Versorgung zuteil werden zu lassen, die im Ergebnis dem fachlichen Standard in Deutschland entspricht. Dieser Anspruch gilt für das gesamte Spektrum medizinischer Versorgungsleistungen.
Seit mehreren Jahrzehnten beteiligt sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr zum Nutzen der gesamten Bevölkerung auch am Rettungsdienst in Deutschland. Die Rettungsmittel ermöglichen dabei den Mitarbeitern des Sanitätsdienstes der Bundeswehr wichtige notfallmedizinische Erfahrungen – die für die Auslandseinsätze der Bundeswehr unverzichtbar sind – zu sammeln.