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Kommunale Vermittlungsagentur Vogelsbergkreis hat einen neuen Eingangsbereich

Vogelsbergkreis. Der Sachgebietsleiter der Kommunalen Vermittlungsagentur Vogelsbergkreis (KVA), Bruno Eurich, freut sich: „ Wir verfügen jetzt über eine moderne und bürgerfreundliche Anlaufstelle für unsere Kundinnen und Kunden. Im Empfangsbereich mit Infothek und Servicestelle können einige Anliegen sofort erledigt werden“. Die KVA, im Vogelsbergkreis zuständig für die Gewährung von Arbeitslosengeld II, hat ihren Sitz in der Bahnhofstraße 49 und 51 in Lauterbach und seit wenigen Tagen auch einen neuen, behindertengerechten Zugang mit Informationsschalter.

Für Arbeitsdezernent Landrat Rudolf Marx hat die Kundenfreundlichkeit einen hohen Stellenwert. „Es ist uns wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert zu den nötigen Informationen und Gesprächspartnern kommen.“ Oder die Gesprächspartner kommen zur Kundin oder zum Kunden. Denn direkt zur Infothek gehört ein Diskretions-Besprechungsraum, in den der Sachbearbeiter mit allen erforderlichen Unterlagen kommt, wenn der Bürger zum Beispiel wegen Mobilitätseinschränkungen Mühe hat, das Büro des Sachbearbeiters zu erreichen.

KVA: 2500 Kundenkontakte im Monat

Am Standort Bahnhofstraße 49 und 51 arbeiten 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVA und haben dort rund 2500 Kundenkontakte pro Monat, also etwa 120 pro Tag. Deshalb hatte Landrat Marx entschieden, nach der Sanierung der Büroräume und der nötigen Modernisierung der EDV- und Haustechnik noch vor der angestrebten Sanierung der Außenhülle den Eingangsbereich kundenfreundlich herzustellen.

Als nächster Schritt wird im Frühjahr die stark sanierungsbedürftige Fassade der beiden Gebäude „dran“ sein. Dies müsse aus Gründen der Erhaltung der Gebäudesubstanz durchgeführt werden. Für Landrat Marx ist das aber auch aus städtebaulicher Hinsicht im Erscheinungsbild der „schönen Bahnhofstraße der Kreisstadt“ von hoher Bedeutung.

Marx verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Aufgabe der KVA, nämlich die Betreuung, Beratung und Vermittlung der Langzeitarbeitslosen und anderer Betroffener im Bereich SGB II vom Bund auf den Kreis übertragen worden sei (Stichwort: Optionskommune). Der Bund hat die Gebäude in der Bahnhofstraße vom Kreis angemietet. Daher sei der Kreis in der Lage, mit den vom Bund überwiesenen Mieteinnahmen für die KVA-Gebäude diese eigenen Häuser auch entsprechend zu modernisieren.

Für die Innensanierung einschließlich neuer Elektrotechnik und neuem Eingangsbereich wurde bisher rund eine Million Euro aufgewandt. Die Sanierung der Außenfassade einschließlich Fenstererneuerung und Dachsanierung von Nebengebäuden, die zum Teil aus den 1920-er Jahren stammen, wird etwa 1,1 Millionen Euro kosten.

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