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„Meine Frau, die Ilsebill, will nicht so, wie ich wohl will“ – Über den Umgang von Männern mit den Wünschen ihrer Frauen

Fulda. Das wohl bekannteste Dialekt-Märchen in der Sammlung der Gebrüder Grimm ist das „Von dem Fischer un syner Fru“. In ihm wird das Klischee einer ständig nörgelnden Frau, die ihren gutmütigen Mann durch ihre Wünsche ins Unglück treibt, propagiert. Doch ist das wirklich die Botschaft dieses Märchens? Warum ist Ilsebill eigentlich so unersättlich? Und ist ihr Mann wirklich so unschuldig an der ganzen Entwicklung, wie es zunächst den Anschein hat? Wie können wir lernen, besser mit unseren eigenen Wünschen und denen unserer Partnerin / unseres Partners umzugehen?

Um diese und ähnliche Fragen geht es in der nächsten „Märchenstunde“ mit Christine Osafo. Diese Veranstaltung findet am Dienstag, den 7. Dezember 2010, um 19.00 Uhr im Fuldaer Frauenzentrum in der Schlossstraße 12 statt. Der Förderverein Frauenzentrum lädt dazu alle märchenliebenden Personen herzlich ein. Der Unkostenbeitrag beträgt 3 Euro.

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