Fulda. Jürgen Lenders (MdL), wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag und FDP Bezirksvorsitzender von Nord- und Osthessen, sieht eine Trendwende für die wirtschaftliche Entwicklung von Nord- und Osthessen. „Lange Zeit galten der Norden und Osten von Hessen nur als Problemgebiete mit hohen Arbeitslosenzahlen und unterdurchschnittlichen Potentialen. Das hat sich nun geändert.“, so Lenders. Die aktuellen Zahlen zur wirtschaftlichen Situation lassen eine Trendwende erkennen. „Der Aufschwung kommt in Nord- und Osthessen an. Die Region entwickelt sich unter der FDP-CDU Landesregierung deutlich besser als der Landesdurchschnitt und kommt besser aus der Krise heraus. Das ist besonders auch ein Erfolg von Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch, der für Nord- und Osthessen optimale Rahmenbedingungen schafft.“, so Lenders weiter.
Die aktuellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Regierungsbezirk Kassel weist mit 5,6Â Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote unter den drei hessischen Regierungsbezirken auf. Mit den Agenturbezirken Fulda, Korbach und Bad Hersfeld liegen die landesweit besten Regionen in Nord- und Osthessen. „Das zeigt, dass es überall in Nord- und Osthessen aufwärts geht.“, so Lenders. Noch vor drei Jahren stand Nordhessen nur auf dem dritten Platz im Vergleich der Regierungsbezirke. Der Hessenreport2010, welcher die langfristigen Wachstumsaussichten der Regionen bis zum Jahr 2030 prognostiziert, sieht den Regierungsbezirk Kassel mit einem angenommenen Wachstum von 25Â Prozent zu Recht als Spitzenreiter, vor Mittelhessen und der Rhein-Main-Region.
Weitere Untersuchungen belegen, dass Nord- und Osthessen aufholen und sich zu Wachstumskernen entwickeln. Im aktuellen Standortranking des ‚manager-magazins‘ konnten sich die nordhessischen Kreise im europäischen Vergleich deutlich gegenüber 2007 verbessern. Vor allem die Region Kassel wird deutlich attraktiver. Auch in der Studie des Prognos-Instituts (Zukunftsatlas) zu den Zukunftsaussichten der deutschen Städte und Regionen machen die Stadt und der Kreis Kassel einen großen Sprung nach vorne und verbessern sich um 130 bzw. 94 Plätze gegenüber 2007.
„Das alles zeigt: Nord – und Osthessen sind auf dem Vormarsch, gerade in den beiden letzten Jahren.“, so Lenders. Dazu hat auch das große Konjunkturpaket der Landesregierung wesentlich beigetragen. Zusammen mit den Bundes- und Drittelmitteln wurden Investitionen in Höhe von 3,3Â Milliarden Euro ausgelöst, die zu 70 Prozent in den Bildungsbereich, zu 23 Prozent in kommunale Infrastruktur und sowie in den Straßenbau und in Krankenhäuser bereits geflossen sind oder dafür noch zur Verfügung stehen. Dadurch konnte das Baugewerbe, gerade in Nord- und Osthessen, in der Krise stabilisiert werden und der Ausfall privater Baumaßnamen kompensiert werden. Nachdem die Krise überwunden ist und private Investitionen wieder deutlich steigen, sind die Vorzeichen für einen anhaltenden Aufschwung sehr gut.
Mit dem Ausbau des Flughafens Kassel-Calden und dem Weiterbau der nordhessischen Autobahnen A44 und A49 investiert die hessische Landesregierung weiter in die Zukunft Nordhessens. Auch die Wissenschafts- und Forschungsstandorte in Kassel und Fulda werden durch große Neubauprojekte an den Hochschulen mit zusammen 130 Millionen Euro deutlich gestärkt. „Damit schaffen wir langfristig ideale Perspektiven für Unternehmen und Bürger, um Nord- und Osthessen zur Wachstumsregion Nummer eins in Hessen zu machen.“, so Lenders abschließend.