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Partnerschaften pflegen – Immer eine Spur anders

Tann. Das Tanner Diakoniezentrum, eine Einrichtung der Behindertenhilfe, kann auf langjährige Partnerschaften und gute Verbindungen zurück schauen. Zum Dank lud Geschäftsführer Stefan Burkard eine Vielzahl von Partnern der Region und die evang.-luth. Kirchengemeinde Tann unter dem Motto „Immer eine Spur anders“ zu einem Abend ein, der viele Überraschungen bereit hielt. Den Auftakt machte die einrichtungseigene Theater-Gruppe „Kunterbunt“ unter der Leitung von Tagesstätten-Leiterin Brigitte Ader. Bereits seit vielen Jahren fördert das Tanner Diakoniezentrum im Rahmen der tagesstrukturierten Betreuung die Aktivitäten der Theater-Gruppe, die mittels Schwarzlicht und Leuchtfarben die Möglichkeit eröffnet, Handicaps von beeinträchtigten Menschen für einen Moment lang in den Hintergrund treten zu lassen.

Mit Stücken wie „Singing in the rain“ oder „Strohblumen“ von Martin Mann unterhielt das Team von „Kunterbunt“ die Zuschauer, die mit tosendem Applaus den Akteuren ihre Anerkennung entgegenbrachten. Der Klassiker „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens lud zum Mitsingen ein und zum Abschluss rockte ein übergroßer Zappelphilipp zum Song „Let’s twist again“ mit bunten Armen und Beinen über die Bühne. Ein Mitwippen in den Reihen der Zuschauer war nicht zu übersehen.

Nachdem die Probenarbeit und das Herstellen der Requisiten vorgestellt wurde, nutzte Geschäftsführer Stefan Burkard den Abend, um über das laufende Geschäftsjahr und aktuelle Projekte zu berichten. Das Tanner Diakoniezentrum ist einer der größten Arbeitgeber im Tanner Raum und gleichzeitig zuverlässiger Auftraggeber für viele Firmen der Region. Stefan Burkard unterstrich aber auch, dass trotz des erreichten Umsatzes, die Einrichtung zu jeder Zeit auf Hilfe von außen angewiesen ist. Nur dann ist es möglich, die Förderung von beeinträchtigten Menschen zukunftsfähig gestalten zu können.

Als 49%- Teilhaber des Tanner Diakoniezentrums unterstützte der Tanner Trägerverein Haus Noah e.V. die Ausrichtung des Abends. Seit Anfang der 90er Jahre fördert der Verein die Arbeit der Behinderteneinrichtung in Tann und greift ganz aktuell seine Ursprünge intensiv wieder auf. Vertreten durch Dieter Herchenhan und Stefan Rehm stellte sich der Verein vor und  konnte weitere Mitglieder im Publikum gewinnen. „Behinderte Menschen sind dankbare Menschen und sie geben auch anderen Kraft.“ Mit diesen Worten bedankte sich Dieter Herchenhan bei den anwesenden Partnern und hofft auf eine weiterhin währende Zusammenarbeit. Der Abend ließ Raum für Fragen und angeregte Diskussionen. Die Bereichsleitungen der einzelnen Häuser stellten sich vor und das Tanner Diakoniezentrum bedankte sich mit der Aufführung in besonderer Weise für die gute Zusammenarbeit.

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