Fulda. Erster Stadtrat Prof. Lothar Seitz sowie Landrat Dr. Schmidt würdigten fünf Jahre erfolgreiche Arbeit der FAW in Bad Hersfeld für Stadt, Landkreis und die gesamte Region. Dieses Ereignis feierte die FAW Akademie Fulda mit zwei Fachvorträgen und Erfahrungsaustausch, an denen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Ämtern und Behörden teilnahmen.
“5 Jahre nachhaltige Vermittlung am Arbeitsmarkt – das ist etwas, was man wirklich feiern kann.“, begann Akademieleiter Dirk Niedoba seine Begrüßungsrede und bedankte sich bei den zahlreich erschienenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Partnern sowie Behörden. Er informierte darüber, dass die FAW-Außenstelle Bad Hersfeld seit ihrem Bestehen in rund 60 Maßnahmen über 1500 Menschen begleitet, gefördert und beraten habe. „Auf diese Leistungen kann man stolz sein“, so Niedoba weiter. Begonnen hatte die Außenstelle 2005 mit zwei Mitarbeitern, heute arbeiteten von den 22 Mitarbeitern der Akademie Fulda acht in Bad Hersfeld. Neben diesen Arbeitsplätzen wurden in dieser Zeit auch Auszubildende sowie mehrere Praktikanten – Fachoberschüler und Studenten – in der Außenstelle Bad Hersfeld erfolgreich ausgebildet und betreut. 5 Jahre bedeuteten auch 5 Jahre vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit mit Behörden und Ämtern, öffentlichen und privaten Einrichtungen, Kostenträgern sowie Organisationen und Institutionen. Für gute Zusammenarbeit bedankte sich Niedoba, auch bei allen Mitarbeitern der Außenstelle unter Leitung von Frau Christiane Schneider.
„5 Jahre FAW in Bad Hersfeld sprechen für Kontinuität, Engagement, Zuverlässigkeit und für hohe Qualität und Zufriedenheit.“, so Tanja Karten, Mitglied der Geschäftsleitung der FAW. Zudem warf sie einen ersten Blick ins Jahr 2011, welches auf Grund der angekündigten Einsparungsmaßnahmen bei der Arbeitsmarktförderung als Herausforderung anzusehen ist. Abschließend dankte Karten allen Kunden und Auftraggebern, dass es in Bad Hersfeld immer möglich gewesen sei kreative und innovative Ideen gemeinsam zum Wohle der betroffenen Menschen umzusetzen und wünschte sich diese Offenheit auch für die Zukunft. Im Anschluss daran überreichten Karten und Niedoba den Mitarbeitern der Außenstelle einen Blumengruß für ihre hervorragende Arbeit.
Mit den Worten „Als Partner für neue starke berufliche Zukunft tragen Sie nunmehr seit fünf Jahren durch vielschichtige berufliche Eingliederung im Interesse der Menschen in unserer Region bei.“, begann Prof. Lothar Seitz, Erster Stadtrat der Stadt Bad Hersfeld, seine Grußworte. Er betonte, dass die Außenstelle Bad Hersfeld mittlerweile zu einer festen Institution in und für die Region Bad Hersfeld geworden sei. In diesem Sinne wünschte er den Mitarbeitern der Außenstelle, dass „Sie Ihre erfolgreiche Arbeit in den nächsten Jahren fortsetzen und weiterhin zum Wohl der Menschen in Bad Hersfeld sowie unserer Region arbeiten.“
Diesen Wünschen schloss sich Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, in seinen Grußworten an. “Wir befinden uns jetzt in der dritten Phase der Zusammenarbeit mit Ihnen und sind sehr zufrieden.â€, betonte Dr. Schmidt. Gerade in Zeiten finanziell knapper Mittel benötigt die öffentliche Hand Partner, mit denen die Diskussion zwischen den Erfordernissen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger sowie den zu verteilenden Mitteln erfolgreich geführt werden kann. Auch er wünschte der FAW Außenstelle eine erfolgreiche Zukunft und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
An die Grußworte schlossen sich zwei Fachvorträge an. Björn Hagen (Leiter des FAW-Fachbereichs Rehabilitation) referierte zu „Erfahrungen zum Persönlichen Budget – ein Beitrag zur Inklusion“. Dabei verwies er auf die Chancen und Möglichkeiten sowie die Erfahrungen der FAW mit diesem wichtigen Instrument zur Integration behinderter Menschen in unsere Gesellschaft. Ulrike Weber (Leiterin des FAW-Fachbereichs Qualifizierung & Aktivierung) stellte die „Gesundheitsorientierung für Arbeitslose – Herr Doktor, mir fehlt nichts als die Arbeit!“ in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Dabei stellte sie die erfolgreiche Umsetzung zweier FAW-Konzepte mit ihren Erfolgen aber auch Herausforderungen dar. Wichtig war beiden Referenten auch darzustellen, dass die erforderlichen Kompetenzen zur Umsetzung in der Akademie Fulda mit ihrer Außenstelle bereits vorhanden sind.
Nach der abschließenden Besichtigung der modernisierten Räumlichkeiten der Außenstelle sowie einem intensivem Fachaustausch waren sich alle Gäste darin einig, dass die Kombination aus Feier und Fachreferaten eine rundum gelungene Veranstaltung bedeutete und freuten sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der FAW in Bad Hersfeld.