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Winterwanderung der Kolpingfamilien lockte wieder viele Interessierte

Neuhof/Kalbach. Am Beginn des neuen Jahres und bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung der Kolpingfamilien des Bezirksverbandes Neuhof traf sich eine muntere Gesellschaft zum traditionellen Spaziergang. Schon beim Treffpunkt am Parkplatz an der St. Laurentiuskirche in Niederkalbach konnte man erahnen, dass die Wandergruppe sehr viel Spaß haben würde. Mit viel Hallo wurden die Ankömmlinge begrüßt. Bezirksvorsitzender Werner Reck, der zum Aufbruch des dreistündigen Marsches rief, musste sich richtig durchsetzen.

“Seit 15 Jahren gibt es den „Spaziergang zwischen den Jahren“ und die Leute freuen sich immer sehr darauf,” so Werner Reck aus Niederkalbach, der Wert darauf legt, dass die Kolpingveranstaltung keine Wanderung ist, bei der es streng sportlich zugeht, sondern dass hier ein Spaziergang in gemütlicher Runde zustande kommt, locker und leicht. “Wir wollen uns in frischer Luft bewegen, in einer netten Gemeinschaft. Seit den Feiertagen haben sich die Leute wieder viel zu erzählen und dazu soll genügend Zeit sein”.

Dass der Spaziergang bei den Kolpingfreunden sehr beliebt ist, zeigte die große Resonanz. Fast 70 Spaziergänger hatten sich diesmal eingefunden. Auch Gerhard Heil, der in Flieden wohnt sowie Karl und Irmgard Holzhauer, die in Giesel leben, sind seither immer mit dabei. Karl und Ursula Weber aus Niederkalbach gehen seit 15 Jahren begeistert mit. “Ich bin seit 50 Jahren bei Kolping und was da gemacht wird, ist immer sehr schön“, sagt Karl Weber.

Jedes Jahr sucht der Bezirksvorsitzende Werner Reck in Verbindung mit den Vorsitzenden der Kolpingfamilien in Neuhof, Giesel, Flieden, Niederkalbach und Schlüchtern eine andere Route aus, die die Spaziergänger an kleinen Sehenswürdigkeiten vorbei führt und an deren Ziel eine Gaststätte zur Einkehr winkt.

„Im vergangenen Jahr gingen wir auf der Trasse der neuen „A66“ zwischen Neuhof und Flieden spazieren. Seit der Freigabe für den Fahrzeugverkehr geht das nicht mehr. Es war für viele ein Erlebnis“ stellt Reck fest.  Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, wird mit Begleitfahrzeug gefahren und erwartet die Ankömmlinge im Lokal. “So hat jeder etwas davon und kann die Gemeinschaft genießen,” so Reck. In diesem Jahr führte der Weg von Niederkalbach über den Schönenhof nach Mittelkalbach und wieder zurück, immer auf ruhigen Seitenwegen, fernab der Hauptstraßen.

Das sonnige Wetter bot eine schöne Aussicht über die „Skyline“ von Neuhof mit dem „Monte Kali“ sowie den fernen Vogelsberg am Horizont und hob damit auch die gute Laune der Spaziergänger. Die Strecke führte an den Kirchen von Nieder- und Mittelkalbach vorbei. Hier wurde die Gelegenheit genutzt, die dortigen Weihnachtskrippen zu besichtigen. Zurück in Niederkalbach wurden die Spaziergänger schon im Gasthaus Sauer von ihren Kolpingfreunden erwartet wo auch der Ausklang der Wanderung bei Kaffee und Kuchen erfolgte.

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