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Generationentheater im Mehrgenerationenhaus Fulda-Josefsgarten findet mittlerweile bundesweite Beachtung

071022_MGH_41.jpgFulda. Im neuen Mehrgenerationenhaus Fulda-Josefsgarten, das von der Bundesregierung initiiert wurde und das im Herbst 2007 seine Pforten öffnete, ist schon „mächtig viel los“. Verschiedenste Gruppen und Initiativen nutzen mittlerweile das Gebäude im Quartier Josefsgarten in der Von-Schildeck-Str. 15a in Fulda für vielfältige generationenübergreifende Aktivitäten. Ein Angebot, das im Mehrgenerationenhaus stattfindet, hat nun schon so etwas wie „bundesweiten Ruhm“ erlangt, nämlich das Generationentheater unter Leitung von Marlies Haddenbruch.

Auf der Internetseite der Initiative unter Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen wird das Mehrgenerationenhaus Fulda mit der Theaterinitiative über Generationengrenzen hinweg besonders gewürdigt und als beispielgebend für andere präsentiert.

Die Theaterpädagogin Marlies Haddenbruch hatte am 9. November und am 10. November sowie am 14. und 15. Dezember 2007 „Schnupperwochenenden“ für ihr Generationentheater – für Menschen von 9 bis 99 – durchgeführt. Dies hatte einen so großen Erfolg, dass sich daraus eine feste Gruppe bilden konnte, die sich nun wöchentlich im Mehrgenerationenhaus Fulda im Josefsgarten treffen wird. Mittels Methoden aus Biographiearbeit, Rollenarbeit und Improvisation soll dann gemeinsam ein Theaterstück entwickelt werden.

„Wir freuen uns sehr über diesen ersten Erfolg unseres Hauses“, kommentiert die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Fulda-Josefsgarten, Ingeborg Kropp-Arend, die positive Nachricht aus Berlin. Der Blick in die konzeptionelle Arbeit von Marlies Haddenbruch macht deutlich, wie passend die Arbeit des Generationentheaters gerade in der heutigen Zeit ist. Denn beim Theater soll sowohl Rückschau gehalten als auch einen Blick in die Zukunft gerichtet werden: Welche Erinnerungen gibt es an die Kindheit vor 60, 40 oder 20 Jahren, und wie könnte umgekehrt das Leben in 20 oder 30 Jahren aussehen?

„Wir waren alle einmal jung, und so gibt es zwischen jungen Menschen, Erwachsenen und Älteren eine große Schnittmenge an Erfahrungen bei Themen wie Familie, Feste/Traditionen, Schule, Freundschaft, Liebe oder Streit. Das Theaterspiel erlaubt, die Rollen einmal zu tauschen, den Blickwinkel zu verändern und darüber auch Gemeinsamkeiten zu entdecken. So kann auf der Bühne – und nicht nur hier –  im Miteinander der Generationen viel entstehen und viel passieren“, so die Marlies Haddenbruch.

Ab dem 14.01.2008 (17:30 h – 20:00 h) findet der wöchentliche Kurs statt. Die bestehende Gruppe würde sich über weitere, vor allem erwachsene und ältere, Interessenten freuen. Nähere Informationen und Anmeldung bei Marlies Haddenbruch, Tel.: 0661 / 960 19 32

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