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Jagdtag im Biosphärenreservat Rhön dient Schutz von Wiesenbrütern

Ehrenberg. In Zusammenarbeit mit der Hegegemeinschaft Ulstergrund und dem Forstamt Hofbieber veranstaltete das Biosphärenreservat Rhön eine Drückjagd. Vor ein paar Jahren wurde diese revierübergreifende Drückjagd ins Leben gerufen, um die angewachsenen Wildschwein- und Fuchspopulationen zu reduzieren.

Schwarzwild und Raubwild sind Fressfeinde für seltene und vom Aussterben bedrohte Wiesenbrüter, die auch am Ehrenberg im zentralen Hochrhönbereich vorkommen. Die Randbereiche zum Schwarzen und Roten Moor, zu denen auch der Ehrenberg zählt, stellen wichtige Lebensräume auch für das Leittier der Rhön, das Birkhuhn, dar. So betonte Manfred Gilbert, Vorstand der Hegegemeinschaft Ulstergrund, dass die Jagd einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz im Biosphärenreservat Rhön leiste.

Zur Strecke gebracht wurden an diesem Tag unter anderem 14 Stück Schwarzwild und fünf Füchse. Jagdkoordinator Georg Sauer von der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön, plant die Durchführung einer Fuchsbejagungswoche im Januar in allen Revieren rund um das Rote Moor.

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