Fulda/Oberweser. Bischof Heinz Josef Algermissen hat Geistlichen Rat Pfarrer Gerhard Jüngst (Oedelsheim) mit Wirkung vom 1. Oktober in den Ruhestand versetzt. Pfarrer Jüngst hatte aus Alters- und Gesundheitsgründen um Entpflichtung gebeten. Für die im Bistum Fulda geleisteten treuen Dienste hat der Oberhirte ihm in einem persönlichen Schreiben Dank und Anerkennung ausgesprochen und ihn als „geistlichen, theologisch kompetenten und pastoral sehr engagierten Mitbruder“ gewürdigt.
Pfarrer Jüngst geboren am 29. November 1940 in Emsdorf, absolvierte seine Gymnasialzeit an der Stiftsschule St. Johann zu Amöneburg sowie am Domgymnasium in Fulda. Nach dem Abitur 1961 studierte er in Fulda und Bonn Philosophie und Theologie. Am 29. Juni 1968 empfing er im Fuldaer Dom die Priesterweihe durch Bischof Dr. Adolf Bolte. Danach war Jüngst zunächst als Kaplan in Hauswurz tätig. 1971 wurde er dann Kaplan an St. Bonifatius in Kassel.
1977 kam er als Seelsorger nach Ihringshausen. Von 1980 bis 2004 wirkte er zudem als Beauftragter des Bistums Fulda für „Kirche und Sport“. Seit September 1993 war Jüngst als Pfarrer in St. Johannes Nepomuk in Oedelsheim und in St. Wigbert in Veckerhagen tätig. Von April 2006 an wirkte Jüngst in der Diözese auch als Gemeindeberater. In Anerkennung seiner Verdienste wurde er im Dezember 2009 zum Geistlichen Rat ernannt. (bpf)

